16 April 2026, 18:23

1. FC Köln demontiert HSV mit 4:1 – Aufstiegsträume werden greifbar

Schwarz-weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96-Tafel.

VAR-Kontroverse und Kölner Freude im Bundesliga-Aufstiegsduell gegen Hamburg - 1. FC Köln demontiert HSV mit 4:1 – Aufstiegsträume werden greifbar

1. FC Köln sichert sich entscheidenden 4:1-Sieg gegen den Hamburger SV im Bundesliga-Aufstiegsduell

In einem packenden Spiel mit dramatischen Momenten setzte sich der 1. FC Köln mit einem klaren 4:1 gegen den Hamburger SV durch. Zu den prägenden Szenen zählten ein nicht gegebener Treffer für Hamburg sowie zwei Platzverweise für die Hanseaten. Die Kölner Spieler trugen zudem Trauerfloren für ihren ehemaligen Mannschaftskameraden Hannes Linßen.

Die Hausherren gingen früh in Führung: Ragnar Ache traf in der 25. Minute zur 1:0-Führung. Kurz nach der Pause erhöhte Florian Kainz in der 48. Minute auf 2:0. Hamburg glaubte sich in der 50. Minute mit einem Anschlusstreffer zurück im Spiel, doch der VAR entschied auf Abseits – der Treffer wurde nicht anerkannt.

Erst in der 61. Minute gelang Jean-Luc Dompé der Ehrentreffer für den HSV – sein 100. Pflichtspieleinsatz für den Verein. Doch Köln blieb überlegen: Jakub Kamiński (90.+4) und Said El Mala (90.+9) setzten mit ihren späten Toren den Schlusspunkt. Zuvor hatte ein Abwehrfehler von Albert Sambi Lokonga bereits zum Führungstor der Kölner beigetragen.

Hamburgs Aussichten auf ein Comeback schwanden endgültig, als Immanuel Pherai (79.) und Fábio Vieira (83.) jeweils mit der zweiten Gelben Karte des Platzes verwiesen wurden. Trainer Lukas Kwasniok hatte nach der Niederlage gegen den FC Bayern München unter der Woche fünf Änderungen in der Kölner Startelf vorgenommen – eine Entscheidung, die sich in diesem entscheidenden Spiel auszahlte.

Mit dem 4:1-Erfolg festigt der 1. FC Köln seine Position im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg. Die späten Roten Karten und der nicht gegebene Treffer erhöhten die Frustration beim HSV. Gleichzeitig diente die Partie als würdige Erinnerung an Hannes Linßen, den die Kölner mit schwarzen Armbinden ehrten.

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