100. Laafparad Klanaam wagt einen Umzug ohne Ende – und eine skurrile Wette
Martina Siering100. Laafparad Klanaam wagt einen Umzug ohne Ende – und eine skurrile Wette
Klein-Auheim bereitet sich auf den 100. Laafparad Klanaam am Fastnachtssonntag, den 15. Februar, vor – und in diesem Jahr wird ein Novum gewagt: ein Umzug ohne Ende. Die Organisatoren planen, die 1.111 Meter lange Strecke mindestens zweimal zu umrunden und damit das übliche Spektakel zu verdoppeln.
Startschuss ist um 14:31 Uhr an der Straße Zum Flurkreuz. Von dort aus schlängelt sich der Zug über die Weiskircher Straße, Sudetendeutsche Straße, Fasaneriestraße und Seligenstädter Straße, passiert die Bühne vor dem Feuerwehrhaus und kehrt im Kreis zurück. Über 60 Wagen haben sich bereits angemeldet – doppelt so viele wie sonst. Nachzügler können sich noch per E-Mail unter [email protected] anmelden.
Zwischen dem Karnevalsverein und der Kommunalpolitik läuft zudem eine Jubiläumswette: Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri und Stadträtin Isabelle Hemsley wetten, dass der Umzug nicht endlos laufen kann. Gelingt der Versuch, werden beide im nächsten Jahr als besondere Attraktion beim Laafparad mitwirken. Scheitert er, verbringt der Verein einen Tag im Wildpark Alte Fasanerie – mit dem Ausmisten von Gehegen und dem Reparieren von Zäunen.
Nach dem Umzug wird das Ergebnis der Wette bekannt gegeben. Die Feierlichkeiten gehen anschließend im Spritzehaus, in der TSV-Halle und in der Willi-Rehbein-Halle weiter. Trotz der Herausforderung lobten Hemsley und Bieri den Einsatz der Gemeinschaft und nannten die Resonanz "außergewöhnlich".
Der 100. Laafparad verspricht ein historischer Test für Ausdauer und Tradition zu werden. Ob die Route nun ein- oder zweimal durchlaufen wird – der Tag endet mit Feiern im ganzen Ort. Und das Ergebnis der Wette wird die nächsten Festlichkeiten prägen – oder einen Arbeitseinsatz im Wildpark.