15-Jähriger flüchtet mit gestohlenen Kennzeichen vor der Polizei in NRW
Klaus-Michael Jopich15-jähriger Fahrer durchbricht Polizeikontrolle in Aachen und flieht - 15-Jähriger flüchtet mit gestohlenen Kennzeichen vor der Polizei in NRW
Ein 15-jähriger Fahrer führte die Polizei in Nordrhein-Westfalen auf eine rasante Verfolgungsjagd, nachdem er sich weigerte, an einer Kontrollstelle anzuhalten. Der Jugendliche, der noch zu jung für einen Führerschein war, steuerte ein nicht zugelassenes und unversichertes Fahrzeug. Beamte fanden später gestohlene Kennzeichen sowohl im Inneren des Autos als auch an diesem angebracht.
Der Vorfall begann, als die Polizei das Fahrzeug für eine routinemäßige Verkehrskontrolle anhalten wollte. Statt zu stoppen, durchbrach der Fahrer die Absperrung und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Im Auto befanden sich vier weitere Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren.
Die Behörden stoppten das Fahrzeug schließlich und nahmen den 15-Jährigen vorläufig fest. Die Ermittlungen ergaben, dass das Auto weder eine gültige Zulassung noch eine Versicherung besaß. Sowohl die angebrachten als auch die im Inneren gefundenen Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet worden. Nun prüft die Polizei, ob auch das Fahrzeug selbst gestohlen war.
Der Jugendliche wurde in die Obhut seiner gesetzlichen Vertreter entlassen, muss sich jedoch auf umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen einstellen. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu ähnlichen Fällen vor, in denen minderjährige Fahrer ohne Führerschein, Versicherung oder mit gestohlenen Kennzeichen beteiligt waren, doch zeigen Polizeistatistiken, dass in der Region in den letzten zwei Jahren über 10.000 Meldungen über rücksichtsloses oder unbefugtes Fahren durch Minderjährige registriert wurden.
Der Fall wirft erneut Fragen zum Problem des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und zu Fahrzeugdelikten auf. Der 15-Jährige muss sich nun einem gerichtlichen Verfahren stellen, während die Ermittler weiterhin den Ursprung des Autos und der gestohlenen Kennzeichen klären. Weitere Details zu den Insassen oder der Verfolgungsjagd wurden nicht bekannt gegeben.






