12 February 2026, 18:45

18-Jähriger stellt sich nach 29 Tagen Fahndung der Bundespolizei in Münster

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einer Menschenmenge, einige tragen Mützen und halten Kameras, im Hintergrund ein Gebäude mit Säulen und Lampen und links Bäume.

18-Jähriger stellt sich nach 29 Tagen Fahndung der Bundespolizei in Münster

Ein 18-jähriger Mann stellte sich am 11. Februar bei einer Bundespolizeidienststelle in Münster. Der Verdächtige, ein polnischer Staatsbürger, wurde unmittelbar nach seiner Selbststellung in Gewahrsam genommen. Ursprünglich hatte er die Polizeidienststelle aufgesucht, um eine separate Strafanzeige wegen Körperverletzung zurückzuziehen. Die Beamten erkannten ihn jedoch schnell als gesuchte Person, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Münster hatte bereits einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-Jährigen erlassen. Nach seiner Festnahme wurde er einem Haftrichter vorgeführt, um das weitere juristische Vorgehen einzuleiten. Der Fall geht auf einen Vorfall vom 13. Januar 2026 in Lauf zurück, wo der Raubüberfall stattgefunden haben soll. Seine Selbststellung am 11. Februar beendete eine 29-tägige Fahndung. Die Polizei hatte seit der Beantragung des Haftbefehls – einen Tag nach der mutmaßlichen Tat – intensiv nach ihm gesucht. Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Das Amtsgericht Münster wird über die nächsten Schritte im Verfahren entscheiden. Seine Festnahme erfolgte im Rahmen einer Polizeimaßnahme, die ihn sowohl mit dem Raubüberfall als auch mit der unabhängigen Körperverletzungsanzeige in Verbindung brachte.