19-Stunden-Marathon: Krefelds Arena wird vom Eishockey- zum Handballtempel umfunktioniert
Martina Siering19-Stunden-Marathon: Krefelds Arena wird vom Eishockey- zum Handballtempel umfunktioniert
Die Yayla Arena in Krefeld steht diese Woche vor einer Mammutaufgabe: Innerhalb von nur 19 Stunden muss die Multifunktionshalle vom Eishockeyfeld zur Handballarena umgerüstet werden. Die Umstellung ist entscheidend für das wichtige Zweitliga-Spiel der HSG Krefeld gegen Dormagen am Samstag.
Ein 15-köpfiges Team wird die Umbaumaßnahmen über Nacht durchführen. Dazu gehören die Grundreinigung der Halle, das Einfahren der Tribünen, der Abbau der Sitzbänke sowie die Verlegung eines speziellen Handballbodens. Zudem müssen technische Leitungen angepasst und Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt werden, um den Handball-Richtlinien zu entsprechen.
Bis Samstagmorgen, 8 Uhr, muss das Spielfeld vollständig verlegt sein. Anschließend wird die Halle auf eine Innentemperatur von 18 Grad Celsius gebracht – die ideale Bedingung für Handballspiele. Die Tore öffnen um 18 Uhr, Anpfiff ist für 19:30 Uhr geplant.
Das Spiel hat für die HSG Krefeld besondere Brisanz: Der Verein kämpft gegen den Abstieg. Mit über 5.000 erwarteten Fans beim Westderby steigt der Druck zusätzlich. Zwar hat das Team bereits dreimal in der Yayla Arena gespielt, doch dieses Match könnte das bisher wichtigste werden.
Der rasante Umbau zeigt die logistischen Herausforderungen, die der Betrieb verschiedener Sportarten in einer Arena mit sich bringt. Gelingt die Umrüstung, kann das Spiel wie geplant stattfinden. Für die HSG Krefeld könnte ein Sieg im Kampf um den Klassenverbleib entscheidend sein.






