40 Jahre Gleichstellung: Lünener Frauenwoche feiert mit Vielfalt und Geschichte
Egbert Peukert40 Jahre Gleichstellung: Lünener Frauenwoche feiert mit Vielfalt und Geschichte
Lünener Frauenwoche feiert 40 Jahre kommunale Gleichstellungspolitik
Vom 8. bis 13. März 2026 findet die Lünener Frauenwoche statt und blickt damit auf 40 Jahre kommunale Gleichstellungspolitik in der Stadt zurück. Unter dem Motto "Woher wir kommen. Wo wir stehen. Wohin wir gehen" bietet die Veranstaltungsreihe kostenlose Aktivitäten von Filmvorführungen bis hin zu Führungen. Eine Anmeldung zu allen Veranstaltungen ist spätestens drei Tage im Voraus per E-Mail oder Telefon erforderlich.
Den Auftakt bildet am Internationalen Frauentag, dem 8. März, eine "Jubiläums-Matinee" sowie ein "Lünener Mädchen- und Frauentreff unterwegs – Walk & Talk". Am Folgetag, dem 9. März, eröffnet im Berufskolleg Lippe die Fotoausstellung "Starke Frauen. Starkes Handwerk". Zwar liegen keine genauen lokalen Zahlen zur Präsenz von Frauen in handwerklichen Berufen vor, doch bundesweite Daten zeigen, dass ihr Anteil von etwa 5 Prozent in den 1980er-Jahren auf 15 bis 20 Prozent bis 2020 gestiegen ist. Lünen selbst fördert diese Entwicklung seit Jahren mit Initiativen wie dem Projekt "Frauen in Handwerk" (seit 2010) und "Mädels ins Handwerk" (seit 2015), die durch Ausbildungsmessen und Berufsberatung unterstützen.
Am 10. März lädt die Selimiye-Moschee zu einem interkulturellen Frauen-Iftar ein. Der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten folgt am 11. März im Foyer des Rathauses. Am Abend des 12. März steht im Treffpunkt Persiluhr ein Frauenfilmabend auf dem Programm.
Den Abschluss bildet am 13. März eine Führung unter dem Titel "Spuren von Frauen: Bedeutende Lünenerinnen der letzten vier Jahrzehnte", die lokale Persönlichkeiten der vergangenen 40 Jahre würdigt.
Alle Veranstaltungen der Lünener Frauenwoche sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch verpflichtend. Das Programm spiegelt das anhaltende Engagement der Stadt wider, Gleichstellung durch Bildung, kulturellen Austausch und öffentliche Wertschätzung zu fördern. Die Organisatorinnen raten zu einer frühzeitigen Anmeldung, um sich die Teilnahme an den einzelnen Angeboten zu sichern.






