45 Millionen Euro für die Modernisierung des Bottroper Klärwerks – ohne Betriebsunterbrechung
Egbert Peukert45 Millionen Euro für die Modernisierung des Bottroper Klärwerks – ohne Betriebsunterbrechung
Die Emschergenossenschaft hat mit der umfassenden Sanierung ihres Klärwerks in Bottrop begonnen. Das rund 45 Millionen Euro teure Projekt soll die Anlage modernisieren, während der Betrieb während der gesamten Bauarbeiten aufrechterhalten bleibt.
Die Aufrüstung erfolgt in neun Bauabschnitten. In den ersten drei Phasen liegt der Fokus auf den Hauptzulaufkanälen, für die ein temporäres Pumpsystem erforderlich ist, um die verbleibenden acht der insgesamt zehn Becken der Anlage weiterbetreiben zu können. Um die gesetzlichen Vorgaben zur Abwasserbehandlung einzuhalten, dürfen zu keinem Zeitpunkt mehr als vier Becken außer Betrieb sein.
Ab der vierten Phase wird auf die provisorischen Pumpen verzichtet. Zu den Maßnahmen gehören die Vergrößerung der Einlauföffnungen der Nachklärbecken sowie die Installation neuer Leitbleche, um die Strömung zu optimieren. Im Bereich Sicherheit werden die Geländer und Treppenanlagen um die Becken herum verbessert. Ein neues Belüftungssystem für die Kanäle sorgt für eine gleichmäßige Luftverteilung, während abgedeckte Reinwasserkanäle das Algenwachstum reduzieren sollen.
Zudem werden veraltete Schlammräumer ausgetauscht und die elektrischen, mess-, steuer- und regelungstechnischen Anlagen auf den neuesten Stand gebracht. Durch diese Maßnahmen wird die Betriebssicherheit der Anlage deutlich gesteigert.
Während der gesamten Bauzeit wird das Klärwerk in Bottrop das Abwasser weiterhin nach den gesetzlichen Vorgaben reinigen. Nach Abschluss der Arbeiten werden Effizienz, Sicherheit und Langzeitleistung der Anlage deutlich verbessert sein. Die Investition unterstreicht das Engagement für hohe Standards in der Abwasserbewirtschaftung.






