5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das gemeinsame Fastenbrechen an einem 300-Meter-Tisch
Klaus-Michael Jopich5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das gemeinsame Fastenbrechen an einem 300-Meter-Tisch
Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln-Mülheim versammelten sich rund 5.000 Menschen entlang der Keupstraße zu einem großen Gemeinschaftsessen, dem Iftar. Die vom Keupstraße-Community-Initiative-Verein organisierte Veranstaltung feierte das Fastenbrechen mit Essen, Gemeinschaft und geteilten Traditionen.
Ein 300 Meter langer Tisch zog sich durch die Keupstraße, beladen mit traditionellen Speisen wie Datteln, Fladenbrot und Baklava. Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter auch Gäste aus dem Umland – kamen zusammen, um das Mahl zu teilen. Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war, genoss mit Freundinnen, Freunden und Familie die besondere Atmosphäre.
Lokale Unternehmen unterstützten die Veranstaltung finanziell und sorgten dafür, dass alle mitmachen konnten. Auch Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester zeigten sich präsent, um ihre Verbundenheit mit der Gemeinschaft zu demonstrieren. Gemäß der Tradition begannen die Gäste das Fastenbrechen mit Datteln und Wasser.
Der Iftar markiert das Ende des Ramadan; am Freitagabend beginnt das dreitägige Fest des Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr). Während frühere Gemeinschafts-Iftars in Köln unterschiedlich groß ausfielen, sticht die diesjährige Veranstaltung durch ihre Größe und Offenheit hervor.
Im Mittelpunkt stand der Gedanke der Zusammengehörigkeit, der Menschen verschiedener Herkunft vereinte. Mit dem nahenden Eid al-Fitr unterstrich die Feier die Bedeutung von Gemeinschaft und kulturellen Traditionen. Veranstalter und Gäste betonten, wie solche gemeinsamen Momente den Zusammenhalt stärken.






