06 June 2026, 22:20

55-Jähriger verliert tausende Euro an Anlagebetrüger aus sozialen Medien

POL-ST: Ibbenbüren, Anlagebetrug

55-Jähriger verliert tausende Euro an Anlagebetrüger aus sozialen Medien

Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat durch Betrüger im Zusammenhang mit Anlagegeschäften mehrere tausend Euro verloren. Der Schwindel begann mit einer Werbeanzeige in den sozialen Medien, gefolgt von wiederholten Forderungen nach Geldzahlungen unter falschen Vorwänden. Die Polizei warnt nun vor ähnlichen Maschen und ruft zur Vorsicht auf.

Das Opfer stieß zunächst in den sozialen Medien auf eine Anlagewerbung und reagierte darauf. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf, in dem er aufgefordert wurde, einen kleinen vierstelligen Betrag zu überweisen – angeblich zur Überprüfung seiner Identität. Er kam der Bitte nach, da er den Vorgang für seriös hielt.

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Anschließend wurde er dazu überredet, in Kryptowährungen zu investieren, und überwies einen weiteren Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Die Betrüger zeigten ihm ein Konto mit einem gefälschten, künstlich aufgeblähten Guthaben, um Vertrauen aufzubauen. Als er versuchte, sein Geld abzuheben, verlangten sie eine Gebühr im mittleren vierstelligen Bereich, die er in zwei separaten Überweisungen beglich.

Erst als die Betrüger noch mehr Geld für die Freigabe seiner Mittel forderten, wurde dem Mann klar, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits einen beträchtlichen Verlust erlitten.

Die Polizei rät der Bevölkerung, bei Anlageangeboten mit hohen Renditeversprechen besonders wachsam zu sein. Misstrauen sei sofort geboten, wenn zunehmend höhere Geldbeträge überweisen werden sollen. Die Ermittlungen laufen zwar weiter, doch die verlorenen Gelder gelten bisher als nicht wiederbeschaffbar.

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