6.800 Euro im Schuh: Algerier mit Einreiseverbot in Dortmund festgenommen
Martina Siering6.800 Euro im Schuh: Algerier mit Einreiseverbot in Dortmund festgenommen
Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof nahmen am 7. August einen 26-jährigen Algerier fest. Der Mann war ohne Fahrkarte im ICE 100 von Köln unterwegs. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines von der Hamburger Ausländerbehörde verhängten Einreiseverbots vorlag.
Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten 6.800 Euro in bar, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren. Der Mann konnte den Ursprung des Geldes nicht erklären und verfügte über keine entsprechenden Unterlagen. Die Polizei beschlagnahmte vorsorglich 6.000 Euro als Sicherstellung mutmaßlich illegaler Einkünfte und ließ ihm 800 Euro.
Es wurden Ermittlungen wegen Schwarzfahrens und illegalen Aufenthalts eingeleitet. Der Festgenommene wurde anschließend in die zentrale Polizeigewahrsamsstelle Dortmund gebracht. Die Ausländerbehörde übernahm die weiteren Schritte im Verfahren.
Der Fall wird weiterhin von den zuständigen Behörden untersucht. Die beschlagnahmten Gelder bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt. Zudem wird im Rahmen des Verfahrens auch der Aufenthaltsstatus des Mannes überprüft.






