600 Retter üben grenzüberschreitenden Kriseneinsatz in Gangelt – mit Drohnen und Spezialschutz
Hans-Gerd Junk600 Retter üben grenzüberschreitenden Kriseneinsatz in Gangelt – mit Drohnen und Spezialschutz
Großübung für den Ernstfall: 600 Retter testen grenzüberschreitende Krisenbewältigung in Gangelt
Am 21. März 2026 fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Mehr als 600 Einsatzkräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden probten gemeinsam die Bewältigung einer großflächigen Krise. Unter dem Namen EMREX arbeiteten über 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio-Mehrländeregion grenzüberschreitend zusammen.
Das Szenario simulierte einen Massenanfall von Verletzten mit Dutzenden Verletzten. Ein gefährlicher Stoffaustritt aus einem Lkw löste den Großeinsatz aus: Niederländische Einheiten rückten in Spezialschutzausrüstung an, um das Gebiet abzusichern. Drohnenteams überflogen zudem die Einsatzstelle und lieferten Echtzeit-Lagebilder.
Während der Übung blieb die Kreisstraße 13 vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Die Straße wurde erst am späten Samstagabend nach Abschluss der Maßnahme wieder freigegeben. Die Veranstalter bestätigten später, dass die Übung ihre Ziele erreicht habe – insbesondere die reibungslose Abstimmung zwischen den drei Ländern wurde hervorgehoben.
Die Großübung bewährte sich als Test für grenzüberschreitende Notfallverfahren. Die Rettungskräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zeigten, dass sie auch unter Druck effektiv zusammenarbeiten können. Die Veranstaltung stärkte die Zusammenarbeit der Euregio-Partner für künftige Krisenfälle.






