64-Jährige verliert Vermögen durch WhatsApp-Krypto-Betrug aus Wuppertal
Hans-Gerd Junk64-Jährige verliert Vermögen durch WhatsApp-Krypto-Betrug aus Wuppertal
Eine 64-jährige Frau aus Wiehl hat durch einen Kryptowährungsbetrug mehrere hunderttausend Euro verloren. Der Schwindel nahm seinen Lauf, nachdem sie Anlageempfehlungen eines WhatsApp-Gruppenadministrators gefolgt war. Die Polizei nahm den Verdächtigen im Dezember vergangenen Jahres in Wuppertal fest.
Die Frau war zunächst einer WhatsApp-Gruppe beigetreten, die Finanztipps anbot. Auf Anraten der Gruppe begann sie mit kleinen Beträgen in Kryptowährungen zu investieren. Am 6. Januar überwies sie dann auf Empfehlung des Administrators einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich.
Schon am nächsten Tag stellte sie fest, dass ihre gesamte Investition verschwunden war: Ihr Kryptogeld-Konto zeigte plötzlich einen Stand von null – sie hatte alles verloren. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Gruppenadministrator um einen 35-jährigen Mann aus Pakistan handelte. Die Behörden konnten ihn ausfindig machen und nahmen ihn im Dezember 2024 in Wuppertal fest.
Der Fall zeigt die Gefahren auf, die von unregulierten Anlageberatungen in Messengerdiensten ausgehen. Die Verluste der Frau bleiben beträchtlich, eine Rückerstattung der Gelder ist vorerst nicht in Sicht. Die Polizei ermittelt weiterhin, um das volle Ausmaß der Betrugsmasche aufzudecken.