10 June 2026, 22:22

67-Jähriger schmuggelt 19.000 Euro Schmuck im Haar über Flughafen Münster Osnabrück

HZA-MS: Goldschmuggel kostet FMO-Reisende teuerZoll verhindert Schmuggel von Waren im Wert von mindestens 19.000 Euro

67-Jähriger schmuggelt 19.000 Euro Schmuck im Haar über Flughafen Münster Osnabrück

Zollbeamte am Flughafen Münster Osnabrück haben einen 67-jährigen Mann gestoppt, der versucht haben soll, hochwertigen Schmuck in das Land zu schmuggeln. Bei der beschlagnahmten Ware handelte es sich um Gold- und Diamantstücke, eine Brille sowie eine Armbanduhr mit einem geschätzten Wert von mindestens 19.000 Euro. Der Vorfall hat ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen den Mann zur Folge.

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Der Mann war in Begleitung einer Bekannten gereist, die einen Zettel mit den gekauften Gegenständen und deren Preisen bei sich trug. Die Beamten entdeckten unter seinen Haaren versteckte Gold-Diamant-Ohrringe. Zudem trug er eine Goldkette und ein Armband, die er zunächst als nicht neu erworben darstellte.

Bei einer weiteren Überprüfung fanden die Zollbeamten in seinem Gepäck Kreditkartenabrechnungen, die bewiesen, dass der Schmuck in der Türkei gekauft worden war. Die mitreisende Frau besaß zwar eine große Menge Goldschmuck, konnte jedoch den Nachweis erbringen, dass sie diese Stücke bereits vorher besessen hatte. Zudem hatte sie Fotos dabei, die den Mann beim Anprobieren der Schmuckstücke während der Reise zeigten.

Die Zollbehörden beschlagnahmten die nicht deklarierten Waren und leiteten Ermittlungen ein. Dem Mann drohen nun Einfuhrabgaben in Höhe von über 4.000 Euro sowie ein mögliches Bußgeld wegen des versuchten Schmuggels. Die beschlagnahmten Gegenstände verbleiben vorerst in der Verwahrung des Zolls als Teil des laufenden Steuerhinterziehungsverfahrens. Der Mann muss sich nun mit den finanziellen Konsequenzen der nicht deklarierten Einfuhren auseinandersetzen. Die Behörden bestätigten Herkunft und Wert des Schmucks anhand der sichergestellten Unterlagen und Aussagen.

Quelle