A40 in Essen: Tempolimit steigt ab Februar 2026 auf 80 km/h
Ab Februar 2026 wird das Tempolimit auf einem zentralen Abschnitt der Autobahn A40 in Essen erhöht. Ab dem 11. Februar dürfen Autofahrer in Richtung Dortmund dann 80 km/h statt wie bisher 60 km/h fahren. Die Anpassung folgt auf verbesserte Luftqualitätswerte in der Stadt und ist Teil der laufenden Strategie Essens für saubere Luft.
Das neue Tempolimit gilt auf der A40 durch das Essener Stadtzentrum, insbesondere im Bereich der Ausfahrt Essen-Zentrum Ost. Bereits im Februar 2025 wurde dort eine Geschwindigkeitskontrolle installiert, um die Einhaltung zu überwachen. Die Regelung bleibt vorerst bis mindestens zum 31. Dezember 2028 in Kraft.
Die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit wurde genehmigt, nachdem Berechnungen zu den Emissionen bestätigten, dass sich die Luftqualität dadurch nicht verschlechtern wird. Aktuelle Daten zeigen, dass die Stickstoffdioxid-Werte (NO₂) entlang der Kruppstraße im Stadtteil Holsterhausen im Jahr 2025 die gesetzlichen Grenzwerte einhielten. Mit der Anpassung soll der Verkehrsfluss verbessert werden, ohne die Umweltziele aus den Augen zu verlieren.
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen variieren je nach Wochentag und Uhrzeit. An Werktagen (ohne Feiertage) gilt das 80-km/h-Limit von 6:00 bis 22:00 Uhr. Samstags ist es von 8:00 bis 20:00 Uhr aktiv, an Sonn- und Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten steigt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h.
Die Änderung spiegelt die Fortschritte Essens bei der Reduzierung von Fahrzeugemissionen wider und zeigt, wie die Stadt ihre Verkehrspolitik anpasst. Autofahrer müssen sich an die neuen zeitabhängigen Regelungen halten, die laut Behörden dazu beitragen sollen, die Luftqualität zu erhalten. Bis zum Stichtag 2028 will die Stadt die Auswirkungen der höheren Geschwindigkeitsgrenze evaluieren.






