Aachener Projekt ebnet jungen Geflüchteten den Weg in Ausbildung und Beruf
Egbert PeukertAachener Projekt ebnet jungen Geflüchteten den Weg in Ausbildung und Beruf
Ein Projekt in Aachen unterstützt junge Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete beim Berufseinstieg und der Integration in die deutsche Gesellschaft. Das vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderte Vorhaben begleitet Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 16 und 27 Jahren mit beruflicher Ausbildung, Sprachkursen und persönlichkeitsbildenden Maßnahmen. Diese Woche besuchte Josefine Paul, die Integrationsministerin des Landes, die Initiative, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen.
Das Projekt "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" kombiniert praktische und bildungsbezogene Hilfen. Täglicher Deutschunterricht wird mit berufsvorbereitenden Workshops verknüpft, um die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen der Teilnehmenden zu stärken. Ein besonderes "Perspektiven-Workshop"-Angebot bringt junge Menschen mit Berufstätigen zusammen und ermöglicht ihnen, verschiedene Karrierewege hautnah kennenzulernen.
Ferienkurse ergänzen das Programm: Sie verbinden Berufsvorbereitung mit sozialen Aktivitäten und Sprachförderung. Zudem schafft das Projekt einen geschützten Raum für junge Migrantinnen ab 15 Jahren, in dem sie ihre Stärken entdecken und sich mit Gleichgesinnten austauschen können.
Die Finanzierung erfolgt aus verschiedenen Quellen, darunter 97.000 Euro vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration in diesem Jahr. Kooperationen mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum helfen bei der Gewinnung von Teilnehmenden. Weitere Informationen gibt es auf der Projektwebsite unter www.ourwebsite.com/youth-career-support.
Das Aachener Projekt erweitert kontinuierlich sein Angebot und bietet jungen Migrantinnen und Migranten strukturierte Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben. Durch Landesförderung und lokale Partnerschaften werden sowohl kurzfristige Qualifizierungen als auch langfristige Berufsberatung ermöglicht. Der Besuch von Ministerin Josefine Paul unterstreicht die wachsende Bedeutung der Initiative für die Integrationsarbeit in der Region.






