„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Format und drei Regionalausgaben durch
Egbert Peukert„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Format und drei Regionalausgaben durch
Die Aachener Zeitung hat nach der vollständigen Übernahme durch Mediahuis im Januar 2024 tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. Die Zeitung erscheint künftig in einem kleineren, leserfreundlicheren Format, bleibt aber mit drei Regionalausgaben fest auf lokale Nachrichten fokussiert.
Mediahuis schloss die Übernahme der Aachener Zeitung Ende Januar ab und erwarb die verbleibenden 30 Prozent der Anteile von der Rheinische Post Mediengruppe. Bereits im August 2023 war das Unternehmen in Mediahuis Aachen GmbH umbenannt worden.
Das Zeitungsformat wechselt vom aktuellen 24-seitigen Rheinischen Zeitungsformat zu einem 48-seitigen, halb-Nordischen Tabloid. Marktforschungen zufolge bevorzugen Leserinnen und Leser ein kompakteres Format. Auch die Markenführung wird vereinfacht: Überall tritt die Zeitung nun unter Aachener Zeitung auf, während die früheren Lokaltitel als Untertitel erhalten bleiben. Drei eigenständige Ausgaben bedienen künftig die Region Aachen, den Kreis Düren und den Kreis Heinsberg. Jede Ausgabe enthält einen eigenen Lokalteil sowie gemeinsame Inhalte aus den Nachbarregionen. Die bestehenden Redakteure bleiben in ihren Gebieten, um die starke lokale Berichterstattung zu gewährleisten.
Geschäftsführer Andreas Müller betonte, die Änderungen dienten der Effizienzsteigerung, ohne die journalistischen Standards zu senken. Die durch die Straffung der Abläufe erzielten Einsparungen sollen in die Qualität des Inhalts reinvestiert werden. Chefredakteur Thomas Thelen und Müller präsentierten die ersten Exemplare des neuen Formats und markierten damit den Übergang.
Die Aachener Zeitung firmiert nun unter Mediahuis Aachen GmbH mit einer modernisierten Struktur. Der Wechsel zum Tabloid-Format und die drei Regionalausgaben spiegeln veränderte Lesegewohnheiten wider. Der Verlag sicherte zu, die lokale Berichterstattung weiter zu stärken und gleichzeitig die Kosten zu optimieren.