Aachens Hangeweiher gibt Containern nach der Sanierung ein zweites Leben
Hans-Gerd JunkAachens Hangeweiher gibt Containern nach der Sanierung ein zweites Leben
Aachens Freibad Hangeweiher nutzte während der Sanierung Container als Provisorium
Zwei Sommersaisons lang sorgten türkisfarbene Container am Aachener Hangeweiher für den reibungslosen Betrieb des Freibads. Sie dienten als Umkleiden, Duschen und Büros – doch nun, da die Sanierung kurz vor dem Abschluss steht, erhalten die Module ein zweites Leben an anderen Standorten in der Stadt.
Um den Badebetrieb während der Bauarbeiten aufrechterhalten zu können, hatte die Stadt 2024 zehn Container am Hangeweiher aufgestellt. Darin fanden Badende Umkleidekabinen, Toiletten, Duschen und Räume für das Personal vor. Die Lösung schlug mit rund 1,7 Millionen Euro zu Buche, ermöglichte aber in jedem der beiden Jahre Hunderttausenden Besuchern den Zugang zum Freibad.
Da die Hauptsanierung voraussichtlich bis zum 1. Mai 2026 abgeschlossen sein wird, sind die Container bereits an neue Standorte umgezogen: Drei davon dienen nun als Umkleiden in örtlichen Sporteinrichtungen, ein weiterer fungiert als vorübergehendes Büro und Umkleide für das Forstamt.
Die komplette Modernisierung des Bades kostet insgesamt etwa 6,8 Millionen Euro. Nach Abschluss der Arbeiten will die Stadt die verbliebenen Container und Spinde weiterverwenden – etwa für künftige kommunale Projekte oder in Unterkünften für Geflüchtete.
Dank der Containerlösung blieb das Hangeweiher während der Bauphase geöffnet. Nun kommen die umgenutzten Module anderen Bereichen der Stadt zugute. Die Wiedereröffnung des sanierten Freibads ist für Anfang 2026 geplant.






