Achtstündiger Krafakt: Feuerwehr rettet 45-Kilo-Metallkugel von Bochumer Kirchturm
Klaus-Michael JopichAchtstündiger Krafakt: Feuerwehr rettet 45-Kilo-Metallkugel von Bochumer Kirchturm
Achtstündige Präzisionsaktion in Bochum-Ehrenfeld: Schwere Metallkugel drohte von der Melanchthon-Kirche zu stürzen
Am Montag fand in Bochum-Ehrenfeld eine heikle, achtstündige Rettungsaktion statt, nachdem eine schwere Metallkugel von der Melanchthon-Kirche zu stürzen drohte. Das 45 Kilogramm schwere Objekt, das in 54 Metern Höhe auf dem Kirchturm lag, stellte durch stürmisches Wetter eine erhebliche Gefahr dar. Einsatzkräfte arbeiteten mit größter Vorsicht, um die Kugel zu bergen, bevor weitere Schäden entstehen konnten.
Gegen 14:20 Uhr wurden die Feuerwehrleute erstmals alarmiert, nachdem sich bereits Teile der Metallverkleidung des Kirchturms gelöst hatten. Die etwa 70 Zentimeter breite Kugel thronte instabil auf der Turmspitze. Rund 20 Einsatzkräfte aus der Bochumer Innenstadt und freiwilligen Feuerwehrbereitschaften rückten an, um die Umgebung abzusichern.
Um die Kugel zu erreichen, setzten die Retter einen 72 Meter langen Teleskopmast ein, der von einem Fachunternehmen aus Essen ausgeliehen worden war. Die Ausfahrspuren der Königsallee mussten mehrfach gesperrt werden, während die Einsatzkräfte das Objekt mit einem Netz stabilisierten. Nach der Sicherung lösten sie die Kugel vorsichtig vom Dach und ließen sie zu Boden ab.
Am Ende der Aktion wurde die Kugel unverletzt an die Kirchenverantwortlichen übergeben. Durch das schnelle Handeln konnte eine langfristige Vollsperrung der Königsallee und der umliegenden Seitenstraßen vermieden werden.
Der Einsatz verhinderte mögliche Verletzungen und weitere Beeinträchtigungen im Umfeld. Die Pressestelle der Bochumer Feuerwehr steht für Rückfragen unter feuер[email protected] oder telefonisch unter +49 234 9254-978 zur Verfügung. Der Vorfall unterstrich die Gefahren, die von lockeren Bauteilen bei extremen Wetterbedingungen ausgehen.






