Aldi Süd streicht bis zu 500 Stellen an der deutschen Zentrale in Mülheim
Martina SieringAldi Süd kürzt Hunderte von Arbeitsplätzen in der deutschen Zentrale - Aldi Süd streicht bis zu 500 Stellen an der deutschen Zentrale in Mülheim
Aldi Süd plant Streichung von Hunderten Stellen am deutschen Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr. Der Schritt ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprozesses, der bereits im vergangenen Jahr begonnen hat. Bis zu 500 der rund 2.000 Beschäftigten am Standort könnten betroffen sein.
Besonders betroffen sind voraussichtlich die Bereiche Buchhaltung, Personalwesen und Einkauf. Die Veränderungen hängen mit dem globalen IT-Projekt 'Ahead' zusammen, das eine Zentralisierung der Abläufe in Salzburg sowie die Auslagerung bestimmter Funktionen vorsieht. Die Umstrukturierung soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen.
Aldi Süd bleibt einer der größten Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands mit rund 2.000 Filialen bundesweit. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen hierzulande etwa 50.000 Mitarbeiter. Die Stellenstreichungen konzentrieren sich auf die Zentrale und nicht auf das flächendeckende Filialnetz.
Die geplanten Kürzungen markieren einen Wandel in der Steuerung der zentralen Unternehmensprozesse bei Aldi Süd. Mit bis zu 500 gefährdeten Arbeitsplätzen strafft das Unternehmen seine Hauptverwaltung im Rahmen einer langfristigen IT-Modernisierung. Der Prozess wird sich schrittweise über das gesamte Jahrzehnt hinziehen.