11 May 2026, 02:23

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monologen auf der Bühne

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monologen auf der Bühne

Die Schauspielerin Alma Hasun hat für zwei anspruchsvolle Monologe in Wien breite Anerkennung erhalten. Ihre jüngsten Auftritte in Sophia oder Das Ende der Humanisten und Ganymed Areal zogen ausverkaufte Häuser und begeisterte Kritiken nach sich. Beide Stücke zeigen ihre Fähigkeit, die Bühne stundenlang allein zu beherrschen.

Am Wiener Kammerspiele-Theater glänzte Hasun in Sophia oder Das Ende der Humanisten als listige Tochter, die plant, ihre entfremdeten Eltern wieder zusammenzubringen. Der zweieinhalbstündige Monolog, der um 15 Uhr aufgeführt wurde, stellte ihre Ausdauer und emotionale Bandbreite auf die Probe. Kritiker lobten ihre nuancierte Darstellung einer Figur zwischen Hoffnung und Manipulation.

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Gleichzeitig übernahm sie im Otto-Wagner-Areal in Penzing die Rolle in Ganymed Areal im Rahmen des ortsspezifischen Stationentheaters. Diese dreistündige Performance zeigte sie als Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat – eine Rolle, die Zerbrechlichkeit mit stiller Intensität verbindet. Die Produktion ist bis Oktober bei jeder Vorstellung ausverkauft.

Neben der Schauspielerei sprach Hasun über die Bücher, die sie inspirieren. Besonders bewegt habe sie die Erinnerung von Margot Friedländer Versuch, dein Leben zu machen. Unter Tschechows Er und Sie ist Der dumme Franzose ihre Lieblingsgeschichte – eine Wahl, die ihre Vorliebe für scharfsinnige, menschennahe Erzählungen widerspiegelt.

Hasuns aufeinanderfolgende Erfolge unterstreichen ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement für herausfordernde Rollen. Da beide Produktionen von der Kritik gefeiert werden, festigt sich ihr Ruf als herausragende Darstellerin in der Wiener Theaterszene. Die ausverkaufte Spielzeit von Ganymed Areal bestätigt ihre Fähigkeit, Publikum auch für ungewöhnliche, immersive Werke zu begeistern.

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