Der Moderator geht gegen Mobbing vor - Aminata Belli kämpft gegen Mobbing: "Schweigen ist keine Lösung"
Aminata Belli kämpft gegen Mobbing – und für eine Kultur des Hinschauens
Die 33-jährige Moderatorin und Aktivistin Aminata Belli engagiert sich im Rahmen der Kampagne #SagNichtNichts gegen Mobbing. Fast die Hälfte der jungen Menschen in Deutschland ist bereits von Mobbing betroffen – doch rund 80 Prozent schweigen aus Angst oder Scham. Bei ihren jüngsten Schulbesuchen in Norddeutschland ging Belli das Problem direkt an und sprach mit Schüler:innen über ihre Erfahrungen.
In Gesprächen mit den Jugendlichen thematisierte Belli Mobbing, Leistungsdruck und psychische Gesundheit. Offener Austausch helfe, Vorurteile abzubauen und das Verständnis füreinander zu stärken, betont sie. Ihr Ziel: Betroffene sollen Respekt und Unterstützung erfahren – statt Schweigen oder Verurteilung.
Die von Aktion Mensch unterstützte Kampagne, für die sich Belli einsetzt, will Opfer ermächtigen und Täter:innen zum Umdenken anregen. Gleichzeitig fordert sie Medien und soziale Plattformen auf, Hassrede sichtbar zu machen, statt sie zu normalisieren. Neben den Schulbesuchen nutzt Belli ihre Reichweite auf Instagram, um gegen Diskriminierung und Rassismus zu kämpfen und für mehr Dialog zu werben.
Wie viele Schulen in Deutschland bisher an Aufklärungsbesuchen zum Thema Mobbing teilgenommen haben, ist nicht genau bekannt. Doch Bellis Botschaft ist klar: Niemand verdient es, gemobbt zu werden – und das Sprechen darüber ist der erste Schritt zur Veränderung.
Ihre Kampagne ruft Betroffene dazu auf, Hilfe zu suchen, und fordert Zuschauer:innen zum Handeln auf. Durch Aufklärung in Schulen und im Netz will sie eine Kultur schaffen, in der Respekt und Solidarität Angst und Schweigen ersetzen. Die Initiative setzt sich weiterhin für mehr Bewusstsein und strukturellen Wandel ein.






