Arche Noah in Meerbusch kämpft um inklusive Tierheim-Zukunft im Winter
Martina SieringArche Noah in Meerbusch kämpft um inklusive Tierheim-Zukunft im Winter
Die Arche Noah Gemeinschaftsfarm in Meerbusch bleibt ein Refugium für rund 1.200 Tiere, darunter Hunde, Katzen und Kaninchen. Das Tierheim dient zugleich als inklusiver Begegnungsort für Besucher jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Doch in den kälteren Monaten gehen die Besucherzahlen zurück – mit spürbaren Auswirkungen auf die Einnahmen und den Betrieb der Farm.
Laut den aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2026 leben auf der Arche Noah etwa 600 Hunde, 400 Katzen und eine große Zahl an Kaninchen. Um die Versorgung das ganze Jahr über zu gewährleisten, veranstaltet die Farm regelmäßig Treffen wie die wöchentlichen "Gemeinsam durch die Jahreszeiten"-Termine jeden Mittwoch. Dabei gibt es Lagerfeuer, Snacks, kreative Aktivitäten und eine Hofführung – alles kostenlos für Kinder und ohne Voranmeldung.
Neben den öffentlichen Veranstaltungen hat die Farm ihr Jugendprogramm ausgebaut. Schulen und Kindergärten können nun an Tierschutzunterricht und Resilienzprojekten teilnehmen. Für Besucher außerhalb der Öffnungszeiten steht eine digitale Schnitzeljagd gegen eine Spende zur Verfügung.
Barrierefreiheit hat auf der Arche Noah hohen Stellenwert: Viele Bereiche sind rollstuhlgerecht gestaltet. Zudem bietet die Farm spezielle Programme an, die tiergestützte Therapie mit Bildungsangeboten verbinden – damit wirklich jeder die Tiere und den Ort erleben kann.
Doch besonders in den ruhigeren Wintermonaten wird es für die Arche Noah schwierig, ihre Türen offen und ihr Angebot inklusiv zu halten. Die Farm finanziert sich über Veranstaltungen, Spenden und Bildungsprojekte, um Tiere und Besucher zu unterstützen. Ihr Engagement für Barrierefreiheit und ganzjährige Fürsorge macht sie zu einer unverzichtbaren Stütze für die Gemeinschaft.






