Armie Hammers riskantes Comeback mit Uwe Bolls Citizen Vigilante
Armie Hammer wagt ein Comeback mit neuem Film von Uwe Boll
Der Schauspieler Armie Hammer kehrt mit Citizen Vigilante auf die Leinwand zurück, einem Film des umstrittenen Regisseurs Uwe Boll. Der Streifen soll am 19. Juni erscheinen, sorgt aber bereits im Vorfeld für Aufsehen: Medienberichten zufolge wurde er in Deutschland verboten – ausgerechnet in Bolls Heimatland.
Hammer spielt darin einen amerikanischen Geschäftsmann im Ausland, der zum selbsternannten Rächer wird und durch soziale Medien Berühmtheit erlangt. Das Projekt markiert sein Comeback nach Jahren juristischer und privater Turbulenzen. 2021 war er mit Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe und verstörender Fantasien konfrontiert worden, die er zurückwies. Obwohl nie Anklage erhoben wurde, kam seine Karriere zum Erliegen, nachdem ihn seine Agentur fallen ließ. Mittlerweile verhandelt er über neue Rollen – vertreten durch seinen Anwalt Todd Rubenstein.
Boll, von Kritikern oft als „schlechtester Regisseur der Welt“ abgestempelt, hat trotz durchweg vernichtender Rezensionen immer wieder prominente Namen für seine Projekte gewinnen können. Zu seinen Darstellern zählten unter anderem Ben Kingsley, Elisabeth Moss und Jason Statham. Selbst die „Goldene Himbeere“ für das „schlechteste Lebenswerk“ wurde ihm zuteil. In dieser Woche nehmen sowohl Boll als auch Hammer an einer virtuellen Pressekonferenz teil, um über den Film zu sprechen.
Abseits der Kontroversen wurde Hammer kürzlich in den Hollywood Hills beim Dinner mit Reagan Newman gesichtet, einem Model und Social-Media-Strategin.
Das Verbot in Deutschland heizt die Debatten um den Film weiter an. Hammers Mitwirkung deutet auf seinen Versuch hin, seine Schauspielkarriere wiederzubeleben. Der Veröffentlichungstermin am 19. Juni bleibt vorerst unverändert.






