31 March 2026, 12:32

Arnsberg setzt auf KI und Echtzeitdaten gegen Hochwassergefahr

Flutstraße in der Stadtmitte mit Wasser auf der Straße, Fahrzeugen auf der linken Seite, Vegetation auf der rechten Seite, Gebäuden und Strommasten im Hintergrund und bewölktem Himmel oben.

Arnsberg setzt auf KI und Echtzeitdaten gegen Hochwassergefahr

Arnsberg rüstet sich mit 12 neuen Wasserstandssensoren gegen Hochwasser

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Entlang seiner innerstädtischen Bäche hat Arnsberg zwölf moderne Wasserstandssensoren installiert, um die Hochwasservorsorge zu verbessern. Das Vorhaben ist Teil des Förderprogramms "Modellprojekte Smart Cities" und soll durch Echtzeitdaten die öffentliche Sicherheit stärken. Damit können Behörden bei Starkregen und potenziellen Überflutungen den Pegelanstieg künftig präziser überwachen.

Seit März 2026 sind die Sensoren stadtweit voll funktionsfähig. Sie speisen ihre Live-Daten in das Arnsberger Klima-Dashboard ein, das unter www.ourwebsite/klimadashboard abrufbar ist. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) werden die Informationen zudem analysiert, um ein lokales Frühwarnsystem für Hochwasser aufzubauen.

Das System verknüpft die Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten Nordrhein-Westfalens mit dem Digitalen Zwilling Arnsbergs. Anwohner:innen und Einsatzkräfte können die Risiken so in einem 3D-Stadtmodell visualisieren. Die Feuerwehr erhält Warnmeldungen bereits bevor Notrufe eingehen – das ermöglicht schnellere Reaktionen.

Neben den Wasserständen soll das Projekt bald auch die Bodenfeuchtigkeit erfassen. Diese Zusatzdaten liefern ein genaueres Bild der lokalen Bedingungen bei Extremwetter. Die Initiative ist Teil der Arnsberger Nachhaltigkeitsstrategie und unterstützt drei der UN-Nachhaltigkeitsziele: Innovation in der Industrie, nachhaltige Städte sowie Klimaschutz.

Die neuen Sensoren und das KI-System helfen Arnsberg, Hochwasserrisiken früher zu erkennen und präventiv zu handeln. Durch die Echtzeitüberwachung von Bächen, Zuflüssen und Bodenfeuchte verkürzen sich die Reaktionszeiten bei Starkregen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem intelligenteren, datengestützten Hochwassermanagement in der Stadt.

Quelle