Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort
Egbert PeukertArnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame kommunale Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen, um eine neue interkommunale Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung auszubauen, indem lokale Künstler vernetzt werden – statt auf einen einzelnen Standort zu setzen. Finanziert wird die Initiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von regionalen Förderern.
Die Leitung des Vorhabens übernimmt Beate Herrmann, Direktorin der etablierten Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg. Zu ihren Aufgaben gehört es, Künstler und Kulturorte in Arnsberg, Meschede und Sundern zu besuchen, um mögliche Mitwirkende zu gewinnen. Zudem wird ein Kunstmobil namens KUMO durch die Region touren, um Ideen für zukünftige Programme der Schule zu sammeln.
Die neue Jugendkunstschule wird ohne festen Standort arbeiten und stattdessen dezentrale Workshops und Aktivitäten anbieten. Im Mittelpunkt steht dabei das außerschulische Lernen mit einem pädagogischen Konzept, das junge Menschen in der gesamten Region ansprechen soll. Künstler aus dem weiteren Umkreis sind aufgerufen, sich einzubringen – sei es durch Unterricht, Kooperationen oder die Ausrichtung von Veranstaltungen.
Die Finanzierung teilen sich das Landesministerium, der Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. sowie die beteiligten Städte, die ein Drittel der Kosten tragen. Interessierte können den Fahrplan des Kunstmobils in Arnsberg bei Kirsten Minkel, Leiterin des örtlichen Kulturamts, erfragen. Für allgemeine Anfragen steht die Schmallenberger Kunstschule unter der Telefonnummer 02972 98 94 216 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Die Jugendkunstschule wird Künstler und Jugendliche durch flexible, ortsunabhängige Programme zusammenbringen. Mit Unterstützung von Land und Kommunen soll das Projekt den Zugang zu kreativer Bildung in der Region erweitern. Die Organisatoren planen, die ersten Workshops auf Basis der in den kommenden Monaten gesammelten Rückmeldungen aus der Bevölkerung final zu gestalten.






