Bäcker Onkel Misha verweigert Kunden mit Hunden sein berühmtes Brot
Klaus-Michael JopichBäcker Onkel Misha verweigert Kunden mit Hunden sein berühmtes Brot
Ein traditioneller Bäcker aus Lahoysk ist nicht nur für sein Brot bekannt geworden. Onkel Misha, der seine Laibe in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters verkauft, verweigert Kunden mit Hunden den Verkauf. Seine strenge Regel hat bereits mehrere Käufer vertrieben, darunter eine Fotografin und einen Mann mit einem Corgi.
Onkel Misha hält sich an Rezepte, die seit über 200 Jahren überliefert werden. Er verkauft sein Brot von einem Auto aus in der Nähe der heiligen Quelle in Lahoysk sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Seine Familie unterstützt ihn beim Backen und Verkaufen der Laibe, die sowohl bei Kunden als auch bei Bloggern auf große Zustimmung stoßen.
Der Bäcker hat zu seiner Haltung gegenüber Hunden klar Stellung bezogen. Er bezeichnet es als "Verderbtheit", sie in der Nähe der heiligen Quelle Gassi zu führen, und warnt seine Kunden im Voraus. In einem Fall wies er eine Fotografin mit ihrer Familie ab, weil sie einen kleinen Hund dabeihatten. Ein anderes Mal verweigerte er den Verkauf an einen Mann namens Vadim, der mit seinem Corgi unterwegs war.
Trotz seiner strengen Regeln hat Onkel Mishas Brot Anerkennung gefunden. Der bekannte Blogger Kakabay stellte seine Laibe vor und bewertete sie mit 8–9 von 10 Punkten. Die traditionellen Methoden des Bäckers und seine kompromisslosen Prinzipien sorgen weiterhin für Aufmerksamkeit – sowohl für sein Handwerk als auch für seine Regeln.
Onkel Misha bleibt bei seiner "Keine-Hunde"-Politik unnachgiebig, während er die Backtraditionen seiner Familie lebendig hält. Sein Brot, das in Lahoysk und Minsk verkauft wird, zieht Kunden an, die seine Arbeitsweise schätzen. Die Weigerung, Hundebesitzern zu dienen, ist mittlerweile genauso Teil seines Rufes wie seine jahrhundertealten Rezepte.






