15 April 2026, 14:26

Belgischer Holztransporter bei Hellenthal gestoppt: 23 Tonnen zu schwer und manipulierte Abgase

Ein Holzlaster mit einer großen Ladung Holz fährt auf einer Autobahn mit Schutzplanken, Laternen, Schildern, Bäumen und Sand, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Belgischer Holztransporter bei Hellenthal gestoppt: 23 Tonnen zu schwer und manipulierte Abgase

Belgischer Holztransporter bei Hellenthal gestoppt: massive Überladung und Umweltverstöße

Ein belgischer Holzlastwagen wurde am Mittwochmorgen in der Nähe von Hellenthal von der Polizei angehalten, nachdem der Verdacht auf extreme Überladung bestand. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest, darunter erhebliche Gewichtsüberschreitung, illegale Abgasmanipulationen und extreme Lärmbelästigung. Die Behörden beschlagnahmten das Fahrzeug und verhängten gegen den Fahrer ein Bußgeld.

Die Polizei Euskirchen stoppte den Lkw gegen 5:20 Uhr auf der Bundesstraße 258 im Rahmen routinemäßiger Kontrollen für Schwerlastverkehr. Die Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug sein zulässiges Gesamtgewicht um 23,7 Tonnen überschritten hatte – weit über den Grenzen der abgelaufenen Sondergenehmigung für den Transport.

Bei weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Abgasanlage manipuliert worden war. Die Emissionen des Lkw wurden ungefiltert in die Luft abgegeben. Zudem bestätigten Lärmmessungen, dass das Fahrzeug den gesetzlichen Dezibelgrenzwert um das Doppelte überschritt.

Der 36-jährige belgische Fahrer wurde angewiesen, die Holzladung umgehend zu entladen. Parallel dazu führte die Polizeizone Eifel auf belgischem Gebiet im Rahmen einer abgestimmten Aktion gleichzeitige Kontrollen durch. Der Zentrale Verkehrsdienst in Wittlich überwachte zudem den Schwerlastverkehr in Rheinland-Pfalz während desselben Zeitraums.

Dem Fahrer drohen nun Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 2.200 Euro, die sowohl die Verstöße als auch die Verfahrenskosten abdecken.

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Das Fahrzeug bleibt vorerst beschlagnahmt, während die Behörden den Fall bearbeiten. Die gemeinsame Aktion unterstreicht die fortlaufende grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen deutschen und belgischen Verkehrsüberwachungsteams. Beide Behörden gehen weiterhin gezielt gegen illegale Schwertransporte in der Region vor.

Quelle