03 May 2026, 16:24

Berentzen-Gruppe senkt Prognosen für 2025 nach schwachem Halbjahr

Liniengraph, der die erhöhte Emission von Bankers Acceptance (BAA) in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Berentzen fühlt Nachfrageschwäche bei alkoholischen Getränken - Berentzen-Gruppe senkt Prognosen für 2025 nach schwachem Halbjahr

Berentzen-Gruppe passt Finanzprognosen für 2025 nach schwierigem ersten Halbjahr an

Die Berentzen-Gruppe hat ihre finanziellen Erwartungen für das Jahr 2025 nach einem herausfordernden ersten Halbjahr nach unten korrigiert. Das für Marken wie Mio Mio bekannte Unternehmen rechnet nun mit geringeren Umsätzen und Gewinnen als ursprünglich prognostiziert. Dennoch verzeichnet die Sparte für Erfrischungsgetränke in einem schwierigen Marktumfeld Wachstum.

Im Jahr 2024 erzielte die Berentzen-Gruppe einen Umsatz von 181,9 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,6 Millionen Euro. Allerdings belastet der Verkauf eines Mineralwasserwerks in Brandenburg im vergangenen Jahr die Prognosen für 2025.

Ursprünglich hatte das Unternehmen für 2025 mit einem Umsatz von bis zu 190 Millionen Euro gerechnet. Nach einer Überprüfung der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr senkte es diese Schätzung jedoch zweimal – zunächst auf 178 Millionen Euro, dann weiter auf maximal 169 Millionen Euro. Das operative Ergebnis für 2025 wird nun auf einen Korridor zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro taxiert.

Ein Lichtblick bleibt die Marke Mio Mio, deren Absatz um acht Prozent stieg. Um diesen Erfolg auszubauen, plant das Unternehmen, Mio Mio ab 2026 auch in Dosen anzubieten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines seit 2022 anhaltenden Rückgangs der Nachfrage nach alkoholischen Getränken in Deutschland – ein Trend, der nun bereits das dritte Jahr in Folge anhält.

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Die angepassten Ziele der Berentzen-Gruppe spiegeln anhaltende Marktbelastungen und operative Veränderungen wider. Die Ausweitung des Mio-Mio-Sortiments auf Dosenformat deutet auf Bemühungen hin, sich an veränderte Verbraucherpräferenzen anzupassen. Gleichzeitig muss das Unternehmen weitere Rückgänge im Alkoholabsatz in Deutschland bewältigen.

Quelle