17 January 2026, 13:52

Bergisch Gladbach ändert Pläne für Altenberger-Dom-Straße nach Bürgerprotesten

Ein altes Stadtplan von Köln, Deutschland, das die Gebäudeanlage zeigt, mit begleitendem Text.

Bergisch Gladbach ändert Pläne für Altenberger-Dom-Straße nach Bürgerprotesten

Bergisch Gladbach überarbeitet Pläne für Modernisierung der Altenberger-Dom-Straße nach Bürgerprotesten aus Nittum

Nach Protesten von Anwohnern aus Nittum hat Bergisch Gladbach seine Pläne zur Umgestaltung der Altenberger-Dom-Straße überarbeitet. Die angepasste Version setzt nun auf kleinere, weniger einschneidende Maßnahmen, darunter eine umgekehrte Einbahnstraßenregelung und gezielte Gehwegaufwertungen. Laut Stadt sollen die Änderungen die Bauzeit halbieren und gleichzeitig Verkehrsprobleme entschärfen.

Das ursprüngliche Konzept war auf starken Widerstand der Nittumer Bevölkerung gestoßen, die sich vor Staus und erhöhtem Schleichverkehr fürchtete. Als Reaktion darauf reduzierte die Stadt den Umfang der ersten Bauphase und beschränkte sich auf die Sanierung des südöstlichen Gehwegs. In dieser Phase sind keine Fahrspurensperrungen vorgesehen, sodass der Verkehr wie gewohnt in beide Richtungen fließen kann.

Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen dennoch die Neupflasterung der Straße, die Verbreiterung der Radwege und mehr Grünflächen an den Rändern. Zudem wird die Einbahnrichtung umgekehrt, um die Ampelschaltungen besser abzustimmen und Staus zu verringern. Um Schleichverkehr zu unterbinden, plant die Stadt Sperren für Umleitungen über den Nittumer Weg und den Zehntweg. Das überarbeitete Projekt zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und den Verkehrsfluss zu verbessern. Wann die Umstellung der Einbahnstraße und die weiteren Bauabschnitte beginnen, steht jedoch noch nicht fest.

Die Anpassungen erfolgen in direkter Reaktion auf das Feedback der Nittumer Bürger, wobei die Stadt möglichst geringe Beeinträchtigungen anstrebt. Die Bauzeit wurde halbiert, der Fokus liegt auf einem Ausgleich zwischen Modernisierung und Verkehrsmanagement. Bevor weitere Maßnahmen umgesetzt werden, will die Verwaltung die Auswirkungen der neuen Einbahnregelung genau beobachten.