Bergisch Gladbach baut neue Grundschule auf altem Industriegelände der Firma Steinhaus
Martina SieringBergisch Gladbach baut neue Grundschule auf altem Industriegelände der Firma Steinhaus
Bergisch Gladbach hat das ehemalige Gelände der Firma Steinhaus erworben, um dort eine neue Grundschule zu errichten. Mit dem Kauf soll die Raumnot in den Schulen der Stadt gelindert werden – eine vorläufige Lösung für die steigenden Schülerzahlen. Die Abrissarbeiten der bestehenden Gebäude auf dem 1,5 Hektar großen Areal haben bereits begonnen.
Das Grundstück an der Sander Straße war einst ein Steinbruch, bevor die Steinhaus GmbH dort 1945 mit der Produktion von Industriesieben begann. Später stellte das Unternehmen den Betrieb ein, sodass das Gelände brachlag. Die Stadtverwaltung hält den Kaufpreis unter Verschluss; die Vertragsunterzeichnung erfolgte in einer nicht öffentlichen Sitzung.
Seit Jahren sucht Bergisch Gladbach nach einem Standort für die geplante "Schule 21", die nächste Grundschule der Stadt. Das Steinhaus-Gelände galt als die geeignetste Option. Bisher liegen jedoch keine Details zur Größe der Schule oder zum Baubeginn vor. Derzeit räumen Abrissfirmen die alten Industriegebäude ab. Die Zeit drängt: Bis Ende 2026 muss ein provisorisches Schulgebäude fertiggestellt sein. Die neue Einrichtung soll die Überlastung der Schulen in der Innenstadt und in Gronau verringern.
Auf dem früheren Steinhaus-Areal entsteht nun die "Schule 21", die dringend benötigten Klassenraum bietet. Mit den laufenden Abrissarbeiten muss sich die Stadt nun auf die Einhaltung des Zeitplans für den Interimsbau bis 2026 konzentrieren. Weitere Bauzeitleisten oder Angaben zur Schulkapazität stehen noch aus.