Bergisch Gladbach gedenkt der Opfer staatlicher Gewalt aus dem Iran
Martina SieringBergisch Gladbach gedenkt der Opfer staatlicher Gewalt aus dem Iran
Gedenkveranstaltung in Bergisch Gladbach für Opfer staatlicher Gewalt im Iran
Am kommenden Samstag findet in Bergisch Gladbach eine Mahnwache statt, um der Menschen zu gedenken, die durch staatliche Gewalt im Iran getötet wurden. Die von der iranischen Exilantin Hale Bagherzadeh organisierte Veranstaltung ruft Menschen aller Herkunft auf, ihre Solidarität mit den Protestierenden und Opfern zu zeigen. Teilnehmer sind eingeladen, Kerzen, Blumen sowie Fotos von Angehörigen mitzubringen, die der Repression zum Opfer fielen.
Die Kundgebung beginnt am 17. Januar 2026 um 11:30 Uhr auf dem Trotzenburgplatz. Bagherzadeh, die als Geflüchtete aus dem Iran nach Deutschland kam, appelliert an Demokraten jeden Glaubens und jeder politischen Überzeugung, sich zu vereinen. Die Sorge um Familie und Freunde, die noch im Iran leben, habe sie dazu bewegt, die Veranstaltung zu initiieren.
Im Anschluss an die Mahnwache fahren die Teilnehmenden gemeinsam mit der S-Bahn nach Köln. Dort schließen sie sich um 14:00 Uhr einer größeren Demonstration am Heumarkt an. Die Aktionen des Tages sollen die anhaltende Unterdrückung im Iran ins öffentliche Bewusstsein rücken und jene unterstützen, die sich für Veränderung einsetzen.
Die Gedenkveranstaltung bietet Raum für Trauer und Erinnerung. Durch persönliche Beiträge setzen die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern. Die anschließende Demonstration in Köln trägt die Botschaft der Solidarität an eine breitere Öffentlichkeit.