08 January 2026, 00:47

Bergisch Gladbach schafft mit neuer Genossenschaft bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen

Ein hölzerner Bilderrahmen mit einem Haus.

Bergisch Gladbach schafft mit neuer Genossenschaft bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen

Neue Genossenschaft in Bergisch Gladbach schafft bezahlbaren, generationenübergreifenden Wohnraum

In Bergisch Gladbach arbeitet eine neu gegründete Genossenschaft daran, bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen zu schaffen. Die Bürgergenossenschaft für Wohnraumschaffung Bergisch Gladbach sucht nun erfahrene Persönlichkeiten, die sich dem Aufsichtsrat anschließen möchten. Ziel der Initiative ist es, das lokale Wohnungsangebot nachhaltig zu verändern – mit langfristiger Transparenz und Fairness.

Als erstes großes Projekt plant die Genossenschaft die Umnutzung der Alten Stadthäuser in Bergisch Gladbach. Darüber hinaus sollen in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft weitere Wohnprojekte in der gesamten Stadt entstehen.

Der Aufsichtsrat übernimmt eine zentrale Rolle: Er überwacht die Arbeit des Vorstands, prüft wichtige Entscheidungen und sorgt für Verantwortlichkeit. Operative Tagesgeschäfte gehören nicht zu seinen Aufgaben; stattdessen liegt der Fokus auf strategischer Ausrichtung und Transparenz. In der Gründungsphase besteht das Gremium aus bis zu fünf Mitgliedern, die voraussichtlich vier- bis sechsmal jährlich tagen. Fachwissen im Genossenschaftsrecht ist keine Voraussetzung – gesucht werden vielmehr Berufstätige, Rentner:innen oder Menschen kurz vor dem Ruhestand, die über relevante Lebens- oder Berufserfahrung verfügen.

Johannes Ditsche, Initiator des Projekts, ruft Interessierte auf, sich zu engagieren. Wer mitwirken möchte, kann eine kurze, formlose E-Mail an [email protected] senden. Die Genossenschaft arbeitet nach demokratischen Prinzipien: Jedes Mitglied hat eine Stimme. Langfristig soll sie lokal verankert bleiben und stabile, bezahlbare Wohnlösungen für alle Generationen bieten.

Die Suche nach Aufsichtsratsmitgliedern markiert den nächsten Schritt im Wachstum der Genossenschaft. Durch die Einbindung unterschiedlicher Erfahrungen will sie ihre Führung stärken und Wohnprojekte ausbauen. Die Initiative bleibt offen für neue Mitstreiter:innen – auf dem Weg zu einer inklusiveren und nachhaltigeren Wohnzukunft.