02 May 2026, 16:19

Bergisch Gladbach: Wo die Autokultur Straßen, Forschung und Alltag prägt

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Bergisch Gladbach: Wo die Autokultur Straßen, Forschung und Alltag prägt

Bergisch Gladbach: Eine Stadt mit tief verwurzelter Autokultur

Bergisch Gladbach hebt sich als eine Stadt hervor, die in besonderer Weise mit dem Auto verbunden ist. Mit rund 650 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner:innen verfügt die Stadt über eine der höchsten Autodichten in der Region. Diese Prägung spiegelt sich in Infrastruktur und Institutionen auf vielfältige Weise wider.

Die enge Verbindung zur Autowelt beginnt mit der hohen Besitzquote: Auf 1.000 Einwohner:innen kommen etwa 650 zugelassene Privatfahrzeuge. Diese hohe Zahl wird durch ein gut ausgebautes Netz an Parkplätzen und Garagen gestützt – die Kapazitäten übersteigen sogar die reine Anzahl der Fahrzeuge.

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Ein zentraler Verkehrsweg durchquert Bergisch Gladbach: Die Autobahn A4 verläuft auf rund zehn Kilometern durch das Stadtgebiet. Drei separate Anschlussstellen sorgen für eine einfache Erreichbarkeit und unterstreichen die autofreundliche Ausrichtung der Stadt.

Auch Bildung und Forschung tragen zu dieser Automobil-Affinität bei. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) bietet ein spezialisiertes Studienprogramm für Automobilwirtschaft an. In unmittelbarer Nähe forscht das Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Stadtteil Frankenforst zu Verkehrsthemen. Das Center of Automotive Management (CAM) auf dem Gelände des ehemaligen Zanders-Industrieparks verstärkt diesen Schwerpunkt zusätzlich.

Doch nicht nur Forschung und Lehre profitieren vom Autoboom: Drei Waschanlagen bedienen die hohe Zahl an Fahrzeugen, und die Stadt könnte sogar den regionalen Rekord bei Autohäusern pro Kopf halten. Selbst lokale Wahrzeichen spielen mit diesem Thema – ein Denkmal feiert geparkte Autos und verleiht dem Stadtbild eine skurrile Note.

Korrekturhinweis: In einem früheren Bericht hieß es fälschlicherweise, das Haus Kradepohl sei 2019 abgerissen worden. Richtig ist, dass das Gebäude bereits ein Jahrzehnt früher, im Jahr 2009, abgerissen wurde.

Fazit: Infrastruktur, Bildung und Wirtschaft in Bergisch Gladbach sind eng mit dem Auto verknüpft. Die Kombination aus hoher Fahrzeugdichte, Forschungsstandorten und reichlich Parkmöglichkeiten unterstreicht den Ruf als eine Stadt, die auf Autofahrer:innen ausgelegt ist. Mit lokal ansässigen Einrichtungen wie CAM und BASt dürfte der automobile Einfluss auch künftig bestehen bleiben.

Quelle