02 April 2026, 18:22

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst und setzt auf mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem Banner, auf dem "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl" steht, durch die Straße, einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten zusätzliche Banner, vor dem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst und setzt auf mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen

Inklusionsrat von Bergisch Gladbach erweitert Mitgliedschaft und wählt neue Führung

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Der Inklusionsrat der Stadt Bergisch Gladbach hat seine Reihen erweitert und eine neue Führung gewählt. Die Gruppe zählt nun 13 Vertreterinnen und Vertreter – zuvor waren es neun – und setzt einen stärkeren Fokus darauf, Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einzubinden. Bei jüngsten Sitzungen wurde zudem ein aktualisierter Aktionsplan verabschiedet, der die Barrierefreiheit und Teilhabe verbessern soll.

In der letzten Sitzung wählten die Ratsmitglieder einstimmig Katharina Kaul zur neuen Vorsitzenden. Die Vertreterin der Katholischen Jugendagentur betonte, Inklusion sei die Grundlage für eine Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben und in vollem Umfang mitwirken könnten. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule bestimmt.

Der Rat hat Maßnahmen ergriffen, um eine breitere Repräsentation zu gewährleisten. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen direkt im Gremium vertreten. Zudem entsandte die Gruppe eigene Delegierte in Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass ihre Perspektiven in die lokale Politik einfließen.

Auch die Kommunikation wurde weiter verbessert: Der Rat setzt in seinen Dokumenten zunehmend auf leichte und leicht verständliche Sprache – so auch im neu beschlossenen Inklusionsaktionsplan. Dieser aktualisierte Plan wird im nächsten Schritt vom ASWDG und dem Stadtrat zur endgültigen Verabschiedung geprüft.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte die Arbeit des Rates und dankte den Mitgliedern für ihr Engagement. Er unterstrich, wie wichtig ihre Beiträge für die Vielfalt und die zukünftige Entwicklung Bergisch Gladbachs seien.

Der erweiterte Inklusionsrat umfasst nun 13 Mitglieder und bietet Menschen mit Behinderungen eine deutlichere Vertretung. Mit dem überarbeiteten Aktionsplan und der neuen Führung soll die Inklusion in der gesamten Stadt gestärkt werden. Die endgültige Beschlussfassung über den Plan obliegt in der nächsten Phase dem ASWDG und dem Stadtrat.

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