17 March 2026, 08:19

Berkan Taz: Vom SC-Verl-Star zum Transferziel für höhere Ligen

Ein junger Mann in einem grünen T-Shirt steht auf einem Fußballfeld und schaut mit verschränkten Armen und einem Lächeln in die Kamera, mit einem unscharfen Hintergrund.

Berkan Taz: Vom SC-Verl-Star zum Transferziel für höhere Ligen

Berkan Taz ist in dieser Saison zu einem der begehrtesten Spieler der 3. Liga geworden. Der 24-jährige Offensivakteur, der derzeit für den SC Verl aufläuft, hat vor seinem auslaufenden Vertrag im kommenden Sommer das Interesse mehrerer Vereine geweckt. Seine Leistungen auf dem Platz machen ihn nicht nur zu einer Schlüsselfigur für sein Team, sondern auch für potenzielle neue Arbeitgeber.

In der ersten Saisonhälfte war Taz der beste Spieler des SC Verl: In nur 14 Ligapartien erzielte er sieben Tore und bereitete sechs weitere vor. Sein Fehlen in einem jüngsten Spiel aufgrund einer Erkrankung unterstrich seine Bedeutung – seine Beiträge halten den Verein weiterhin im Aufstiegskampf. Abseits des Platzes mehren sich Spekulationen über seine Zukunft, zumal sein Vertrag eine Ausstiegsklausel enthält, die im Winter für eine Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich greift.

Sportdirektor Zlatko Janjic hat klargestellt, dass der SC Verl keine Angebote aus der 3. Liga in Betracht zieht. Janjic ist überzeugt, dass Taz' Ambitionen über die Drittklassigkeit hinausgehen, und schließt damit einen Wechsel zu Konkurrenten wie Preußen Münster oder seinem Ex-Klub Rot-Weiss Essen aus. Letzterer hatte den Stürmer im Januar 2024 für 1,5 Millionen Euro an Fortuna Düsseldorf verkauft – eine Summe, die aktuelle Gebote bei Weitem übersteigt.

Unterdessen bleibt der SC Verl in starker Form: Ein 4:1-Sieg gegen den 1. FC Gievenbeck im Viertelfinale des Westfalenpokals brachte das Team ins Halbfinale. Sollte die Mannschaft bis Weihnachten im Aufstiegskampf bleiben, könnte Taz' Entscheidung über seinen nächsten Karriereschritt noch gewichtiger werden.

Seine Vertragssituation und die sportlichen Erfolge stellen den SC Verl vor eine schwierige Aufgabe. Der Verein muss den Aufstiegskampf mit der Realität vereinen, bald einen Leistungsträger zu verlieren. Taz' nächster Schritt wird vermutlich sowohl von seinen eigenen Zielen als auch von der Mannschaftsleistung in den kommenden Monaten abhängen.

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