Betrüger fangen Lüdenscheider mit gefälschter t-online-Zahlungsseite ab
Egbert PeukertBetrüger fangen Lüdenscheider mit gefälschter t-online-Zahlungsseite ab
36-Jähriger aus Lüdenscheid fällt auf Betrug im t online-Marktplatz herein – Bankdaten auf gefälschter Zahlungsseite eingegeben
Ein 36-jähriger Mann aus Lüdenscheid ist Opfer eines Betrugs auf einem t online-Marktplatz geworden, nachdem er seine Bankdaten auf einer gefälschten Zahlungsseite eingegeben hatte. Der Vorfall begann, als er eine Handyhülle zum Verkauf anbot und eine täuschend echt wirkende E-Mail erhielt. Die Behörden warnen nun Nutzer davor, unaufgefordert zugesandte Links zu öffnen, und raten ausschließlich zu geprüften Zahlungsmethoden.
Der Betrug nahm seinen Lauf, als das Opfer die Handyhülle auf einer Online-Plattform inserierte. Kurze Zeit später erhielt er eine E-Mail, die scheinbar vom Marktplatz selbst stammte. Die Nachricht leitete ihn auf ein vermeintlich sicheres Zahlungsportal weiter, wo er seine Bank-Zugangsdaten eingab.
Sobald die Betrüger im Besitz seiner Daten waren, verschoben sie Geld von seinem Spar- auf sein Girokonto. Erst als der Mann eine Sofortüberweisung in seinem Kontoauszug bemerkte, wurde ihm der Schwindel klar. Er kontaktierte umgehend seine Bank und konnte die Transaktion noch rechtzeitig blockieren, bevor weitere Mittel abgebucht wurden.
Die Polizei erinnert die Öffentlichkeit daran, niemals unerwartete Links oder QR-Codes zu folgen. Zudem betont sie, dass die Zahlungsoption "Freunde und Familie" ausschließlich für Transaktionen zwischen vertrauten Personen genutzt werden sollte. Um Betrug zu vermeiden, sollten alle Zahlungen über das verifizierte Kundenkonto der Plattform abgewickelt werden.
Der Fall reiht sich in eine zunehmende Welle von Online-Betrug ein. Allein in der Schweiz wurden 2025 rund 1.500 Beschwerden über gefälschte Online-Shops (Dropshipping-Betrug) registriert – die häufigste Verbraucherbeschwerde des Jahres. Zwar liegen für deutsche Online-Marktplätze keine genauen Zahlen vor, doch die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht.
Separater Vorfall: Einbruch in Audi A3 in Lüdenscheid In einem weiteren Fall wurde an einem am Schättekopf in Lüdenscheid geparkten schwarzen Audi A3 die Seitenscheibe eingeschlagen. Aus dem Fahrzeuginneren entwendeten die Täter eine Sonnenbrille.
Dem Betroffenen aus Lüdenscheid gelang es zwar, die Sofortüberweisung noch zu stoppen, doch die Betrüger hatten bereits Zugriff auf seine Konten. Die Polizei ermittelt nun wegen des Betrugsfalls und rät Nutzern, Zahlungslinks vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen. Die gestohlene Sonnenbrille aus dem Audi A3 ist indes weiterhin verschwunden; die örtlichen Behörden bearbeiten den Fall.