05 February 2026, 10:45

Betrüger zocken Seniorinnen ab: 43.000 Euro und zerrissene Vertrauen

Ein Plakat mit Text und Logo, das "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in die Rechnungen von Familien schmuggeln, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen." lautet.

Betrüger zocken Seniorinnen ab: 43.000 Euro und zerrissene Vertrauen

Drei Männer vor Gericht

Die Angeklagten sollen ältere Hausbesitzerinnen mit unaufgeforderten Angeboten für Arbeiten wie Reinigung, Versiegelung oder Renovierungen angesprochen haben. Sie verlangten sofortige Barzahlungen, ließen die Aufträge jedoch oft unvollendet oder begannen sie erst gar nicht. In einigen Fällen sollen sie zudem die Wohnungen der Opfer nach weiterem Bargeld und Wertgegenständen durchsucht haben.

Die Staatsanwaltschaft hat 17 einzelne Vorfälle dokumentiert, bei denen der Gesamtschaden sich auf zehntausende Euro beläuft. Betroffen sind unter anderem eine 92-jährige Frau und eine 56-jährige Frau aus München sowie ein älteres Ehepaar. Ein weiterer Betrugsversuch ereignete sich in Neu-Isenburg, doch eine Gesamtzahl der Opfer wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Das Gericht fordert von den Beschuldigten eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 43.000 Euro. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Strafen wegen Betrugs und Diebstahls, die das Ausmaß der angeblichen Täuschung widerspiegeln.

Im Prozess werden Beweise aus mehreren Städten geprüft; die Verhandlungen sind bis Ende März angesetzt. Das Urteil wird entscheiden, ob die Männer die von der Staatsanwaltschaft geforderten 43.000 Euro zurückerstatten müssen. Der Fall zeigt die finanziellen und emotionalen Folgen auf, die solche Betrugsmaschen für ältere Opferinnen haben.