Betrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin verlieren Geld durch dreiste Maschen
Hans-Gerd JunkBetrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin verlieren Geld durch dreiste Maschen
Betrugsfälle in Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin Opfer von Kriminellen
Ein Unternehmen in Meinerzhagen ist Opfer eines Betrugs geworden, nachdem Kriminelle in einer E-Mail Bankdaten manipuliert hatten. Unabhängig davon verlor auch eine 76-jährige Frau aus demselben Ort Geld an Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Beide Fälle zeigen, wie stark die Gefahr von Finanzbetrug in der Region zunimmt.
Im ersten Fall beglich ein örtliches Unternehmen Rechnungen mit vermeintlich aktualisierten Kontodaten eines Geschäftspartners. Erst später stellte sich heraus, dass die E-Mail von Betrügern verfälscht worden war. Der Schwindel flog auf, als die Überweisungen bereits getätigt waren.
In einem weiteren Vorfall erhielt die ältere Dame einen Anruf von einem Mann, der behauptete, für ihre Bank zu arbeiten. Er überredete sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Während eines zweistündigen Gesprächs gab sie sensible Informationen zu ihren Finanzen preis. Am nächsten Morgen stellte sie fest, dass von ihrem Konto aus mehrere nicht autorisierte Überweisungen und Zahlungen getätigt worden waren.
Die Behörden warnen daraufhin, dass echte Bankmitarbeiter niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff fragen würden. Sie raten Unternehmen und Privatpersonen, unerwartete Änderungen von Bankdaten direkt bei der betreffenden Institution zu überprüfen.
Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit gegenüber solchen Betrugsmaschen auf. Sie betont, dass keine seriöse Bank persönliche Zugangsdaten telefonisch abfragen würde. Durch die Überprüfung verdächtiger Anfragen über offizielle Kanäle ließen sich finanzielle Verluste vermeiden.
