"Bevor das, zitterten einige ganz schön" - "Bevor das, zitterten einige ganz schön"
„Vorher hat es bei manchen ganz schön gezittert“
„Vorher hat es bei manchen ganz schön gezittert“
„Vorher hat es bei manchen ganz schön gezittert“
- Dezember 2025, 08:59 Uhr
Die Stimmung bei RTL war angespannt, als sich Thomas Gottschalk auf seinen letzten Fernsehauftritt vorbereitete. Der beliebte Moderator, der gegen Krebs kämpft, erlebte eine Mischung aus öffentlicher Unterstützung und harscher Online-Kritik. Kollegen wie Günther Jauch äußerten sich zu diesem emotionalen Moment und den damit verbundenen Herausforderungen.
Eine Woche vor seiner letzten Sendung gab Gottschalk bekannt, dass er sich in Krebsbehandlung befinde und starke Schmerzmittel benötige. Trotz seiner gesundheitlichen Belastung blieb er selbst gefasst – während bei anderen im Sender die Nervosität spürbar zunahm.
RTL entschied sich dagegen, seinen Abschied live zu übertragen, und strahlte stattdessen eine „Live-auf-Band“-Aufzeichnung aus. Diese Entscheidung fiel vor dem Hintergrund der Unsicherheit, ob es tatsächlich sein letzter Auftritt sein würde – ein Zweifel, den Günther Jauch offen äußerte. Jauch verteidigte Gottschalk zudem gegen die anhaltenden Spottattacken in den sozialen Medien, die selbst nach Bekanntwerden seiner Erkrankung nicht abrissen. Krebs berühre fast jede Familie, betonte er und appellierte an mehr Einfühlungsvermögen für die Situation des Moderators. Unterdessen wird die vollständige Jahresrückschau mit Jauch und Oliver Pocher in den kommenden Tagen in zwei Teilen über die Pocher-App veröffentlicht.
Gottschalks letzte RTL-Sendung „Denn sie wissen nicht, was passiert“ lief am 6. Dezember. Seine gesundheitlichen Kämpfe und die Sender-Entscheidungen markierten damit das Ende einer Ära. Die Reaktionen von Kollegen und Publikum zeigten dabei sowohl Solidarität als auch offene Fragen über seine Zukunft.