BOB Campus verwandelt alte Textilfabrik in lebendigen Gemeinschaftsraum
Martina SieringBOB Campus verwandelt alte Textilfabrik in lebendigen Gemeinschaftsraum
Auf einem ehemaligen Textilfabrik-Gelände in Nordrhein-Westfalen ist mit dem BOB Campus ein lebendiger Gemeinschaftsraum entstanden. Das von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH geleitete Projekt verbindet Wohnen, Bildung und Grünflächen und gibt der Gegend neues Leben.
Der Campus entstand auf dem Areal einer Fabrik aus den 1970er-Jahren, wobei alte Industriegebäude zu modernen Einrichtungen umgestaltet wurden. Die Kölner Architekten raumwerk.architekten Hübert und Klußmann entwarfen die Räumlichkeiten, während das Berliner Büro atelier le balto für die Landschaftsgestaltung verantwortlich zeichnete.
Das Projekt umfasst Bildungszentren, betreutes Wohnen, Arbeitsräume und einen öffentlichen Park. Trotz unebener Geländeverhältnisse fügt sich die Anlage harmonisch in das umliegende Viertel ein. Diese Vernetzung hat die lokale Teilhabe und Vielfalt gestärkt.
Der BOB Campus zählt zu 25 preisgekrönten Vorhaben in 16 Kommunen der Region. Eine offizielle Preisverleihung würdigt diese Leistungen am 9. Februar 2026 im Düsseldorfer K21 Kunstmuseum.
Aus einem brachliegenden Fabrikgelände wurde so ein vielseitig nutzbarer Begegnungsort. Das Konzept fördert sozialen Austausch und Barrierefreiheit für Anwohner:innen. Die Auszeichnung unterstreicht den Erfolg des Projekts, das durch kluge Planung städtische Räume neu belebt.






