06 March 2026, 02:27

Bochumer Polizei beleuchtet NS-Vergangenheit in szenischer Lesung

Ein Buch mit dem Titel "Deutsches Kolonial-Feitung" aus dem Jahr 11/1940, das ein Bild von Adolf Hitler auf dem Cover zeigt, umgeben von einer Gruppe von Menschen mit Mützen.

Bochumer Polizei beleuchtet NS-Vergangenheit in szenischer Lesung

Polizeipräsidium Bochum veranstaltet szenische Lesung am 13. März 2026

Das Polizeipräsidium Bochum führt am 13. März 2026 eine dramatische Lesung durch, die sich mit der Rolle der Polizei während der NS-Zeit in Bochum, Herne und Witten auseinandersetzt. Mitarbeiter der Polizeibehörde haben die Aufführung entwickelt, um historische Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Die Veranstaltung findet im großen Konferenzsaal des Präsidiums statt. Eingeladen ist ein ausgewählter Kreis von Gästen, darunter Medienvertreter:innen, die sich bis zum 9. März anmelden müssen.

Die szenische Lesung thematisiert Leben und Tod im Nationalsozialismus und gibt Einblicke in die Sichtweisen von Täter:innen, Opfern, Beobachter:innen und deren Angehörigen. Ziel der Aufführung ist es, zur historischen Erinnerungskultur und zur Aufarbeitung der Vergangenheit beizutragen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Teilnehmer:innen wurden gebeten, während der Veranstaltung heute keine Fotos oder Videos anzufertigen. Journalistische Vertreter:innen können sich bis zum Stichtag per E-Mail an [email protected] für einen Platz registrieren.

Für Rückfragen steht Marina Sablic von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Bochum als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Lesung wird einmalig und ausschließlich für angemeldete Gäste aufgeführt.

Mit der Veranstaltung setzt sich die Bochumer Polizei aktiv mit ihrer historischen Verstrickung in die NS-Zeit auseinander. Die Anmeldefrist für Medien endet am 9. März, die Aufführung findet am 13. März statt. Die Organisator:innen haben klare Richtlinien erlassen, um die Würde und den Fokus der Veranstaltung zu wahren.

Quelle