Borussia Dortmund und Avro FC setzen auf Solarstrom für ihre Stadien
Klaus-Michael JopichBorussia Dortmund und Avro FC setzen auf Solarstrom für ihre Stadien
Zwei Fußballvereine rüsten ihre Stadien mit Solar- und Batteriespeichersystemen auf. Borussia Dortmund erweitert seine bestehende Solaranlage, während der britische Verein Avro FC einen Auftragnehmer für die Installation einer neuen Anlage sucht. Beide Projekte zielen darauf ab, die Energiekosten zu senken und die Nachhaltigkeit zu verbessern.
Borussia Dortmund wird sein aktuelles 5-MW-Dachsolarsystem um ein Batteriespeichersystem mit 3,7 MWh Kapazität ergänzen. Die Aufrüstung folgt einer früheren Installation aus dem Jahr 2011, wobei das neue System nun 10–15 Prozent größer ausfällt als ursprünglich geplant. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2026 abgeschlossen sein. Bisher verfügt kein anderer Bundesliga-Verein über eine bestätigte Kombination aus Solar- und Speicherlösung in seinem Stadion.
Unterdessen sucht Avro FC, ein Drittligist, einen Auftragnehmer für den Bau einer 80-kW-Solaranlage und eines 40-kW-Batteriesystems im Whitebank Stadium in Oldham. Das ausgewählte Unternehmen wird das gesamte Projekt – von der Planung bis zur Installation – übernehmen. Sobald die Anlage in Betrieb ist, sollen die Solarmodule etwa die Hälfte des Strombedarfs des Stadions decken.
Die beiden Vorhaben werden den Einsatz erneuerbarer Energien in Fußballstadien vorantreiben. Dortmunds erweitertes System ermöglicht die Speicherung größerer Mengen Solarstrom, während Avro FCs neue Anlage die Abhängigkeit vom Stromnetz verringert. Beide Vereine setzen damit konkrete Maßnahmen um, um ihren CO₂-Fußabdruck und ihre Energiekosten zu reduzieren.






