Borussia Mönchengladbach holt Kota Takai auf Leihbasis von Tottenham Hotspur
Hans-Gerd JunkBorussia Mönchengladbach holt Kota Takai auf Leihbasis von Tottenham Hotspur
Borussia Mönchengladbach hat den japanischen Innenverteidiger Kota Takai bis zum Saisonende auf Leihbasis von Tottenham Hotspur verpflichtet. Der 22-Jährige wechselt mit einer Kaufoption, wobei sein Leihvertrag offiziell bis zum Sommer 2026 läuft. Vereinsvertreter haben bereits angedeutet, dass bei überzeugenden Leistungen eine langfristige Zukunft bei Borussia Mönchengladbach möglich sei.
Takais Wechsel folgt auf eine schwierige Phase bei Tottenham, wo er seit seinem Wechsel noch kein Spiel für die erste Mannschaft bestritten hat. Eine hartnäckige Fußverletzung hielt ihn während seiner Zeit in London größtenteils außer Gefecht und schränkte seine Einsatzmöglichkeiten ein. Sein Vertrag bei den Spurs läuft zwar noch bis 2030, doch bei Borussia Mönchengladbach erhält er nun die Chance auf einen Neuanfang.
Der Abwehrspieler befindet sich derzeit mit seinen neuen Mannschaftskollegen im türkischen Belek, wo das Team sein Wintertrainingslager absolviert. Sportdirektor Rouven Schröder beschrieb Takai als groß, körperlich stark und schnell – Eigenschaften, die die Mönchengladbacher Defensive stärken könnten. Cheftrainer Eugen Polanski und Schröder betonten, wie wichtig es sei, den Neuzugang schnell in das taktische Konzept des Teams zu integrieren. Über diese Saison hinaus verfügt Borussia Mönchengladbach über eine Option, Takais Aufenthalt zu verlängern, falls er sich bewährt. Ein zusätzlicher Ansporn für den Spieler ist sein offen geäußerter Traum, Japan bei der anstehenden Weltmeisterschaft in diesem Sommer zu vertreten. Eine überzeugende Leihstation in der Bundesliga könnte seine Chancen auf eine Nominierung deutlich erhöhen.
Mit Takais Verpflichtung sichert sich Borussia Mönchengladbach Verstärkung für die Defensive in der Rückrunde. Sollte er sich gut einleben, könnte der Verein die Option ziehen und ihn über 2026 hinaus behalten. Derzeit liegt sein Fokus jedoch darauf, sich einzugewöhnen und sich einen Platz in der Startelf zu erkämpfen.