Borussia Mönchengladbach steckt in der tiefsten Krise seiner Bundesliga-Geschichte
Egbert PeukertBorussia Mönchengladbach steckt in der tiefsten Krise seiner Bundesliga-Geschichte
Borussia Mönchengladbach erlebt den schlechtesten Saisonstart seiner Bundesliga-Geschichte. Der Verein blieb in 15 Ligaspielen in Folge ohne Sieg – eine Serie, die sich über zwei Spielzeiten erstreckt. Trotz der schwachen Leistungen in der Liga gelang dem Team in dieser Saison immerhin der Einzug in die nächste Runde des DFB-Pokals mit zwei Siegen.
Die anhaltende Krise hat die Vereinsführung dazu veranlasst, einen umfassenden Kaderumbruch bis zum nächsten Sommer zu planen. Der neue Sportdirektor Rouven Schröder will das Team bereits im Wintertransferfenster umbauen. Mehrere Spieler gelten mittlerweile als verzichtbar, darunter Torhüter Jonas Omlin, der bei einem passenden Angebot den Verein verlassen könnte.
Auch Verteidiger Joe Scally und Linksverteidiger Luca Netz könnten im Januar wechseln, wobei der Klub hofft, zumindest einen Teil der einstigen Ablösesummen wieder einzuspielen. Von den Spielern, die aktuell nicht im Fokus stehen, hat lediglich Mittelfeldspieler Oscar Fraulo noch eine Chance auf eine Vertragsverlängerung. Innenverteidiger Marvin Friedrich und Stürmer Grant-Leon Ranos hingegen scheinen keine Zukunft mehr in Mönchengladbach zu haben.
Schröders Priorität liegt nun darauf, den Kader in der Winterpause zu verstärken – mit dem Ziel, die negative Serie nach der rekordverdächtigen sieglosen Phase in der Bundesliga zu beenden. Die anhaltenden Probleme zwingen den Verein zu einer Neuausrichtung seiner Personalpolitik. Da mehrere Akteure den Klub voraussichtlich verlassen werden, kommt dem Wintertransferfenster eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau zu. Die dringendste Aufgabe bleibt jedoch, die längste sieglose Serie der Vereinsgeschichte in der Bundesliga zu stoppen.






