14 June 2026, 08:19

Bottrop kontrolliert alle Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit

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Bottrop kontrolliert alle Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit

Bottrop prüft alle Kreuzungen auf Einhaltung der Sichtdreiecks-Vorgaben

Die Stadt Bottrop überprüft derzeit systematisch jede Kreuzung, um sicherzustellen, dass sie den Vorschriften zu Sichtdreiecken entspricht. Der Anstoß für die Maßnahmen war ein tödlicher Unfall in Warendorf, der die Gefahren unzureichender Sichtverhältnisse an Straßenkreuzungen deutlich machte. Die Kontrollen orientieren sich dabei an den strengen deutschen Richtlinien für Straßenbau, den sogenannten Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RaSt 06).

Federführend ist das Tiefbauamt der Stadt, das jede Kreuzung auf freie Sichtachsen hin untersucht. Besonders im Fokus stehen dabei stark frequentierte Verkehrsknotenpunkte sowie Unfallschwerpunkte. Die Sichtdreiecke müssen gewährleisten, dass Fahrer aus untergeordneten Straßen den Querverkehr rechtzeitig erkennen können, bevor sie einbiegen oder die Vorfahrt gewähren.

Die geforderte Größe dieser Sichtfelder richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße: Je höher das Tempo, desto größer muss die freie Sichtweite sein. Werden Mängel festgestellt, muss die Stadt nachbessern – etwa durch bauliche Änderungen, die Aufstellung von Pollern oder die Einrichtung von Halteverbotszonen.

Als erste Straße steht die Scharnhölzstraße auf der Liste für Verbesserungen; die Arbeiten sollen voraussichtlich Anfang 2026 beginnen. Im Anschluss rücken die Horster Straße und die Aegidistraße in den Mittelpunkt.

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Ziel der Maßnahmen ist es, Unfälle zu vermeiden, indem Autofahrern an allen Kreuzungen uneingeschränkte Sicht gewährleistet wird. Bottrop zeigt sich entschlossen, etwaige Defizite konsequent zu beheben. Das Projekt steht im Einklang mit den nationalen Sicherheitsstandards, um die Risiken im Straßenverkehr nachhaltig zu verringern.

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