BP verkauft Gelsenkirchener Raffinerie an Klesch Group bis 2026
Klaus-Michael JopichBP verkauft Gelsenkirchener Raffinerie an Klesch Group bis 2026
BP hat sich bereit erklärt, seine Raffinerie in Gelsenkirchen an die Klesch Group zu verkaufen. Der Abschluss des Geschäfts, das eines der größten integrierten Raffinerie- und Petrochemie-Standorte Europas umfasst, ist für Mitte 2026 vorgesehen. Die Kanzlei Clifford Chance beriet den Käufer bei der Transaktion.
Die Anlage in Gelsenkirchen ist der zweitgrößte Ethylen-Produzent Deutschlands. Sie verarbeitet jährlich rund 12 Millionen Tonnen Rohöl und beschäftigt etwa 2.300 Mitarbeiter. Der Standort stellt im Rahmen eines großen Industriekomplexes eine Vielzahl von Kraftstoffen und Chemikalien her.
Die Klesch Group betreibt bereits zwei Raffinerien in Nordeuropa, darunter die Raffinerie Heide in Deutschland sowie das Werk in Kalundborg, Dänemark, das 2022 von Equinor übernommen wurde. Der jüngste Zukauf steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung und soll im zweiten Quartal 2026 finalisiert werden.
Mit dem Abschluss der Übernahme wird die Klesch Group ihre Raffinerie-Präsenz in Europa ausbauen. Der Standort Gelsenkirchen wird dann zu den bestehenden Betrieben in Deutschland und Dänemark gehören. Das Geschäft markiert eine Phase strategischen Wachstums des Unternehmens im Energiesektor.






