Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Merz' Iran-Lob scharf
Klaus-Michael JopichBrantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Merz' Iran-Lob scharf
Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert schärfere Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine. Sie kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Lob an Donald Trumps diplomatisches Abkommen mit dem Iran. Ihre Forderungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem ihre Partei mögliche neue G7-Hilfen für Kiew unterstützt.
Brantner betonte die Dringlichkeit sofortigen Handelns, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Sie verlangte neue militärische Unterstützung, härtere Sanktionen sowie finanzielle Hilfen zur Stabilisierung des ukrainischen Haushalts. Jede Unterstützung, so ihre Argumentation, werde zur Stabilisierung der europäischen Sicherheitslage beitragen.
Zudem wies sie auf den wachsenden Einfluss des iranischen Regimes seit Beginn des Konflikts hin. Brantner fügte hinzu, dass ein dauerhafter Waffenstillstand im Nahen Osten weiterhin dringend erforderlich sei. Ihre Äußerungen folgten auf Merz’ umstrittene Aussagen zu Trumps Iran-Diplomatie.
Die Grünen befürworten neue G7-Mittel für die Ukraine. Brantners Vorschläge zielen darauf ab, die Position Kiews gegenüber Russland zu stärken. Ihre Kritik an Merz unterstreicht die anhaltenden politischen Spannungen in der Außenpolitik.






