Brüder schmuggeln über 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund – jetzt droht die Strafe
Hans-Gerd JunkBrüder schmuggeln über 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund – jetzt droht die Strafe
Zwei Brüder, im Alter von 24 und 29 Jahren, wurden am Flughafen Dortmund dabei erwischt, wie sie tausende Zigaretten schmuggeln wollten. Die Männer waren zwar getrennt aus Bulgarien angereist, doch später stellte sich heraus, dass sie gemeinsam unterwegs waren. Die Behörden beschlagnahmten den Tabak und leiteten ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung ein.
Der ältere Bruder (29) hatte 8.420 Zigaretten bei sich, der jüngere (24) 3.200 Stück. Viele der Zigaretten waren in ihrer Kleidung versteckt. Alle trugen bulgarische Steuerzeichen, was den Verdacht auf gewerbliche Absichten weckte.
Beide Männer gaben zunächst an, allein zu reisen. Zollbeamte bestätigten jedoch später, dass es sich um Brüder handelte. Die Vielfalt der Marken führte dazu, dass die Behörden jeglichen Anspruch auf zollfreie Einfuhr ablehnten.
Der geschätzte Steuerausfall durch den Schmuggelversuch beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Daraufhin wurden gegen die beiden Männer Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung nach den Tabaksteuerbestimmungen eingeleitet.
Die Zigaretten wurden beschlagnahmt, und den Brüdern drohen nun rechtliche Konsequenzen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Zolls, den Zigaretten-Schmuggel an deutschen Flughäfen zu bekämpfen. Aktuelle Unterlagen enthielten keine weiteren Angaben zu übergeordneten Schmuggeltrends.