08 February 2026, 02:43

Brutaler Fan-Überfall nach Schalke-Spiel: Dynamo-Dresden-Anhänger schwer verletzt

Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Fahne mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Brutaler Fan-Überfall nach Schalke-Spiel: Dynamo-Dresden-Anhänger schwer verletzt

Die Polizei ermittelt nach einem brutalen Überfall auf einen 26-jährigen Fan des SG Dynamo Dresden im Anschluss an ein Spiel der 2. Bundesliga. Der Angriff ereignete sich im Gelsenkirchener Stadtteil Erle und hinterließ das Opfer mit schweren Verletzungen. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich zu melden.

Der Vorfall spielte sich in der Nähe der Kreuzung Emscherstraße/Benzstraße kurz nach dem Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Dynamo Dresden ab. Der 26-jährige Anhänger von Dynamo Dresden saß in einem im Stau stehenden Auto, als fünf bis sechs Personen auf ihn zukamen. Sie zogen ihn aus dem Fahrzeug, griffen ihn an und stahlen seinen Fanschal. Entgegen ersten Berichten handelte es sich bei dem Opfer nicht um einen Schalke-Fan.

Ein 27-jähriger Mitfahrer aus Finnentrop wurde ebenfalls attackiert und erlitt leichte Verletzungen, nachdem ihm der Schal vom Hals gerissen worden war. Eine 22-jährige Frau auf der Rückbank blieb unverletzt. Die Polizei bestätigte, dass das Opfer schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitten habe und in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Der Hauptverdächtige wird als Person mit blonder, kurz geschnittener und nach oben gestylter Haarpracht beschrieben, die eine blaue Kapuzenjacke trug. Ein weiterer Angreifer hatte einen leicht dunkleren Teint, während ein Dritter einen blauen Pullover mit der Aufschrift "Ruhrpott" trug. Obwohl in Polizeiberichten von fünf bis sechs Tätern die Rede ist, liegen bisher nur zu diesen dreien detaillierte Beschreibungen vor. Weitere Verdächtige wurden offiziell weder namentlich genannt noch zur Fahndung ausgeschrieben.

Die Ermittler gehen von einer gefährlichen Körperverletzung aus und bitten um Hinweise unter den Rufnummern +49 (0) 209 365 5120 oder +49 (0) 209 365 8240.

Das Opfer befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, während die Polizei nach den Tätern fahndet. Die Behörden schließen weitere Festnahmen im Laufe der Ermittlungen nicht aus. Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden.