Brutales Foul in Paderborn: Stürmer klagt nach Beinbruch auf 25.000 Euro Schadensersatz
Egbert PeukertBrutales Foul in Paderborn: Stürmer klagt nach Beinbruch auf 25.000 Euro Schadensersatz
Ein brutales Foul während eines lokalen Fußballspiels in Paderborn hat zu einem Gerichtsstreit um Schadensersatz geführt. Bei dem Vorfall erlitt ein Stürmer einen Beinbruch nach einem rücksichtslosen Tackling des gegnerischen Torwarts. Der Spieler klagt nun auf 25.000 Euro Entschädigung.
Das Spiel fand am 3. November 2024 in der Kreisliga C zwischen dem FSV Bad Wünnenberg-Leiberg und dem SV Büren statt. In der 82. Minute stürmte der Torhüter aus seinem Tor und brachte den Stürmer, der im Begriff war, ein Tor zu erzielen, durch ein hartes Foul zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte dem Torwart umgehend die Rote Karte für das gefährliche Tackling.
Der Stürmer erlitt dabei Brüche des Schien- und Wadenbeins. Er verbrachte zwei Wochen im Krankenhaus und benötigte vier Operationen, um die Verletzungen zu behandeln. Nun liegt der Fall vor der 3. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn, wo der verletzte Spieler eine finanzielle Entschädigung fordert. Das Gericht hat mehrere Zeugen geladen, um den Hergang zu klären – darunter der Schiedsrichter, die Trainer beider Mannschaften sowie Zuschauer, die den Vorfall miterlebt haben. Eine endgültige Entscheidung über die Haftungsfrage und eine mögliche Entschädigungszahlung steht noch aus.
Das Gericht muss nun klären, ob der Torwart für die Verletzung verantwortlich ist und in welcher Höhe eine Entschädigung gezahlt werden soll. Die Entscheidung hängt von den Zeugenaussagen und den genauen Umständen des Fouls ab. Das Verfahren läuft noch.